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Heimatverein Anholt Anholt, 25.2.2010 Protokoll der Mitgliederversammlung am 21.2.2010 Tagesordnung s. Einladung vom 27.1.2010 1.Der Vorsitzende Alfred Berger eröffnet die Sitzung und begrüßt die etwa 90 erschienenen Mitglieder 2.Der Schriftführer Gerhard Krause trägt den Jahresbericht 2009 vor, s.Anlage 1. 3.Die Kassenwartin Cilly Achterhoff erstattet den Kassenbericht, s.Anlage 2. 4.Bernhard Siemkes trägt den Bericht der Kassenprüfer vor. Die Prüfung ergab keine Beanstandungen. 5.Bernhard Siemkes beantragt Entlastung des Vorstandes. Die Entlastung wird einstimmig erteilt. 6.Bernhard Barking übernimmt die Sitzungsleitung. Der Vorstand schlägt vor, - Marianne Meyer zur Vorsitzenden zu wählen, - Fritz Ernst zum stellvertretenden Vorsitzenden zu wählen, - die Zahl der Beisitzer auf 6 zu erhöhen, - Theo Gasseling (Wiederwahl), Hans-Hermann Helmes (Wiederwahl), Kurt Istemaas, Henk Lubbers und Alexa Schirrmacher zu Beisitzern zu wählen. Weitere Vorschläge werden nicht gemacht. Die Vorgeschlagenen werden einstimmig gewählt.. Die Vorstandsmitglieder, deren vierjährige Amtszeit noch nicht abgelaufen ist, bleiben im Amt, sodass sich der Vorstand wie folgt zusammensetzt: VorsitzendeMarianne Meyer StellvertreterFritz Ernst KassenwartinCilly Achterhoff SchriftführerGerhard Krause BeisitzerTheo Gasseling Hans-Hermann Helmes Kurt Istemaas Hemk Lubbers Franz Lümen Alexa Schirrmacher Die neue Vorsitzende Marianne Meyer dankt den ausscheidenden Vorstandsmitgliedern Alfred Berger und Toni Tenbensel für ihre Tätigkeit. 7. Zu Kassenprüfern werden einstimmig gewählt: Michael Kempkes und Manfred Schemkes. 8. Brigitte Lümen überreicht dem Heimatverein ein großformatiges Gemälde von Hermann Spaan aus dem Nachlass von Dina Neuss. Theo Gasseling kündigt den Jahrsausflug 2010 für den 8.September an, Zielgebiet Niederrhein. Die Vorsitzende Marianne Meyer gibt einen kurzen Ausblick auf die Veran- staltungen im Jahr 2010. Vorgesehen ist u.a. eine Ausstellung mit Bildern Anholter Künstler im Heimathaus im Mai. Abschließend dankt die Vorsitzende Günter Rösen für die musikalische Gestaltung der Versammlung. Nach Schluss der Tagesordnung zeigen Bernhard Barking und Johann Alofs Ausschnitte aus dem Film von der 650 Jahr-Feier Anholts im Jahre 1997. gez. Gerhard Krause, Schriftführer Anlagen Anlage1 Jahresbericht 2009 Am 31.12.2009 hatte der Verein 487 Mitglieder statt 485 Ende 2008. 10 Mitglieder sind 2009 verstorben, 13 haben ihre Mitgliedschaft gekündigt, aber wir konnten uns über 25 Neuanmeldungen freuen.. Der Vorstand des Heimatvereins bestand 2009 aus 9 Mitgliedern. Ihm gehörten an: Alfred BergerVorsitzender) Marianne Meyer2. Vorsitzende)geschäftsführender Cilly AchterhoffKassenwartin)Vorstand Dr.Gerhard KrauseSchriftführer) sowie als Beisitzer im erweiterten Vorstand: Fritz Ernst Theo Gasseling Hans Hermann Helmes Franz Lümen Toni Tenbensel. Der Vorstand traf sich zu 11 Sitzungen - alle fanden im Heimathaus statt. Am 1.Januar haben wir unser Heimathaus bezogen, und schon heute ist es aus unserem Vereinsleben nicht mehr wegzudenken. Das ganze Jahr über stand es im Zentrum unserer Aktivitäten. Es begann damit, dass unsere Handwerker" von dem Haus Besitz ergriffen und es wohnlich und repräsentativ herrichteten und mit allen notwendigen Einrichtungen ausstatteten.. Mancher Schweißtropfen floss (und musste durch manche Flasche Bier ersetzt werden), manche Schubkarre Rommel" wurde nach draussen gebracht, es wurde gemauert, gezimmert, gestrichen, eine Küche wurde installiert und sogar ein Gärtchen hergerichtet. Mit besonderer Liebe nahmen sich die zahlreichen Helfer des Innenhofes an, der zu einem wahren Schmuckstück mit fast südländischem Flair geriet. Am 24.Mai war es dann soweit. In Gegenwart von Bürgermeister Radstaak und Kreisheimatpfleger Feldhege übergab Alfred Berger das Haus seiner Bestimmung. Seine Bestimmung: das ist, Zentrum der Heimatpflege in Anholt und Umgebung zu sein, Mittelpunkt unseres Vereinslebens und unser Beitrag zur Belebung des historischen Anholter Ortskerns. Zahlreiche Vertreter von Vereinen und Öffentlichkeit waren unserer Einladung gefolgt, um uns zu beglückwünschen. Nach der Feierstunde gehörte das Haus unseren Mitgliedern, die in großer Zahl die Gelegenheit nutzten, das Haus in Besitz zu nehmen. Denn das ist es wirklich: Besitz wenn uch nicht in juristischem Sinne). Sie alle haben entschieden, das Haus zu mieten und dafür einen erhöhten Jahresbeitrag auf sich zu nehmen. Das Haus gehört Ihnen - der Vorstand, die vielen Helfer und zahlreiche Spender haben es für Sie hergerichtet. An der Einrichtung des Hauses beteiligten sich viele unserer Mitglieder mit zahlreichen Geschenken und Leihgaben. Besondere Schätze stellen wir in loser Folge in de Pann vor. Mit der Vielzahl von Gegenständen des täglichen Gebrauchs sind wir zum Beispiel in der Lage, unser Schaufenster an der Hohen Straße den Jahrszeiten entsprechend zu dekorieren und Kindern, die uns besuchen, einen Eindruck vom täglichen Leben in früherer Zeit zu geben.. Auf Leseratten wartet ein ganzes Regal voller Bücher. Die erste Veranstaltung im Heimathaus fand schon vor der offiziellen Eröffnung, am 23.Januar, statt: Ein Helferfest mit Grünkohlessen, gleichzeitig eine Bewährungsprobe für das Haus, denn mit etwa 60 Teilnehmern nur in den vorderen Räumen - die Verschönerungsarbeiten im Schlachthaus waren noch nicht abgeschlossen - war die Kapazitätsgrenze erreicht. Es war ein richtig gemütlicher Abend. (Inzwischen wissen wir, dass wir noch mehr Teilnehmer unterbringen können - nach der Winterwanderung am 23.Januar diesen Jahres saßen 70 Wanderer im Schlachthaus!) Im Zusammenhang mit der Eröffnungsfeier war eine Ausstellung über bekannte Anholter im Schlachthaus eingerichtet, eine ständige Ausstellung findet sich im sog. Wilm-Rinck-Zimmer. An weiteren Veranstaltungen im Heimathaus sind zu nennen: ·Besuch von Schulklassen ·Büchertag im November ·Dämmerschoppen nach der Mittsommernachtswanderung Wir sind glücklich, dass das Heimathaus unsere Erwartungen erfüllt. Der vorläufig bis zum 30.6.2010 geschlossene Mietvertrag soll verlängert werden. Die Kosten halten sich in den vorhergesagten Grenzen, Cilly Achterhoff wird darüber gleich noch berichten. Der Kauf des Hauses kommt für uns z.Z. nicht infrage, unsere Zuschussanträge sind abschlägig beschieden worden. Soviel zum Heimathaus. Unsere Jahreshauptversammlung fand am 2.März statt. 104 Mitglieder waren erschienen und folgten mit großem Interesse einem Lichtbildvortrag von Jochen Lümen mit Alten Anholter Ansichten". Der traditionelle Palmsonntagsumzug fand am 5.April unter großer Beteiligung der Anholter Kinder und ihrer Eltern statt. Der Zug wurde von der Bläsergruppe des Isselburger Blasorchesters begleitet, der wir von hier aus noch einmal herzlichen Dank sagen. Am 21.Juni begaben sich ca.30 Mitglieder auf die Mittsommernachtswanderung Sie führte diesmal über den neu bepflanzten Kapellendeich zur Gruftkapelle in der Regniet. Am 9.September startete der Bus zum Jahresausflug, diesmal in den Achterhoek Ausklang war wie üblich beim Abendessen bei Legeland. Etwa 500 Kinder folgten auch diesmal wieder am 11.November der Aufführung der Martinslegende auf der Schneidkuhle. Die großzügigen Spenden der Anholter machten es wiederum möglich , den Kindern reich gefüllte Gabentüten zu überreichen. Wir möchten uns im Namen der Kinder bei allen Spendern herzlich bedanken. Wie jedes Jahr besuchte St.Martin auch diesmal wieder die Bewohner von Haus Rothkirch und die Patienten des Augustahospitals. Am 5.Dezember schließlich wurde der Weihnachtsmarkt mit einer Ansprache des Fürsten zu Salm-Salm eröffnet. Der Besuch des Marktes litt diesmal etwas unter dem schlechten Wetter. Die Zahl der Marktbeschicker war deutlich geringer als in den Vorjahren. Wir bedanken uns herzlich bei den Standbetreibern für die uns übergebenen Geldspenden 935 konnten wir vor kurzem vor kurzem den Kirchengemeinden übergeben, die nach eigenem Ermessen Menschen in Not damit unterstützen. Der wechselhafte Marktverlauf in den letzten Jahren hat deutlich gemacht, dass der Heimatverein als Veranstalter des Marktes ein erhebliches finanzielles Risiko eingeht, das wir unseren Mitgliedern nicht mehr zumuten können.. Einerseits soll an dem Grundsatz, dass Spenden der Standbetreiber bzw. Erlöse nicht kommerziell betriebener Stände ausschließlich für karitative Zwecke verwendet werden, nicht gerüttelt werden, andererseits können die Standgebühren aus naheliegenden Gründen nicht beliebig erhöht werden. Der Vorstand hat deshalb eine Diskussion über die zukünftige Ausrichtung des Marktes begonnen und wird in diese Diskussion in Kürze auch die anderen Anholter Vereine einbeziehen. Toni Tenbensel, Theo Achterhoff und Heinz Bent haben auch 2009 sechs Fahrradtouren geplant und organisiert, die von unseren Mitgliedern gut angenommen werden. Unterwegs wird Frühstücksrast in einem Gasthof eingelegt. Zwischen 24 und 40 Teilnehmern sind mitgefahren und haben mit gefrühstückt. Wer immer dabei war und auch den Regen bei der 4. Tour am 2.August nicht scheute, hat bei Tourlängen zwischen 34 und 42 km insgesamt 228km abgestrampelt. Alle Teilnehmer zusammen haben 6329km zurückgelegt - so viele wie von hier nach New York. Alle Achtung! Mit Bestürzung und großem Bedauern haben wir 2009 den Auszug der Stadtverwaltung aus unserem historischen Rathaus erleben müssen. Die Zukunft des Hauses liegt z.Z. im Ungewissen. Die Anholter Vereine haben unter Federführung des Heimatvereins ihre Vorstellungen über die zukünftige Rolle des Hauses in der Anholter Innenstadt in einem Memorandum deutlich gemacht, das von über 1600 Mitbürgerinnen und Mitbürgern unterschrieben wurde. Unter den Projekten, an denen der Heimatverein beteiligt war, ist besonders die erfolgreich abgeschlossene Bepflanzung des Lidl-Kreisels hervorzuheben. Zusammen mit der Interessengemeinschaft zur Verschönerung Anholts und mit Unterstützung privater Sponsoren wurde das Innere des Kreisels zu einem Blickfang für alle Autofahrer und Besucher unserer Stadt gestaltet. Zahlreiche Helfer stellten ihre Arbeitskraft zur Verfügung. Die Arbeit an dem Projekt Beschilderung von historischen Rundwegen ", das wir in Abstimmung mit den anderen Isselburger Heimatvereinen verfolgt haben, ist ins Stocken geraten. Da die Stadt sich außerstande sieht, das Projekt finanziell zu fördern, müssen andere Fördertöpfe ausfindig gemacht werden. Im übrigen beteiligte sich der Heimatverein an der Sauberhaltung und Verschönerung des Ortsbildes. Es ist immer wieder bedauerlich, mit ansehen zu müssen, wie achtlos Straßen uns Plätze unserer Stadt mit Unrat verschandelt werden. Ein besonders betrübliches Beispiel ist der Stadtgraben in der Umgebung der Donaubrücke". Ein ereignisreiches Jahr liegt hinter uns. Die Wahrnehmung des Heimatvereins hat sich durch die Inbetriebnahme unseres Heimathauses und die zahlreichen Presseberichte über unsere Veranstaltungen verbessert. Daran müssen wir weiter arbeiten, denn der Heimatverein lebt in der Öffentlichkeit und ist ein Teil von ihr. Wir müssen weiterhin aktiv Mitglieder werben und hoffen auf Ihrer aller Unterstützung. Was wir getan und erreicht haben, war nur möglich durch die Mithilfe unserer Mitglieder und Freunde. Der Vorstand dankt allen, die uns bei unserer Arbeit unterstützt und selber mit Hand angelegt haben und allen, die uns weiter helfen werden. Anlage 2 Kassenbericht 2009 Ich möchte kurz Bericht erstatten über die Einnahmen und Ausgaben des Jahres 2009. Die Einnahmen und Ausgaben setzen sich wie folgt zusammen: Einnahmen Mitgliederbeiträge 6.718,00 Zuwendung der Sparkasse Westmünsterland für das Heimathaus 2.000,00 Sonstige Spenden 1.481,00 Verkauf von Fahnen 535,00 Verkauf von Büchern 63,00 Einnahmen insgesamt 10.797,00 Ausgaben Rechnung Brömmling für Leihen von Gartengeräten 47,00 Versicherungsbeiträge LVM 272,50 Beitrag an den Westf. Heimatbund 138,00 Kaution für das Heimathaus 500, 00 Miete und Nebenkosten für das Heimathaus 4.903,79 Reperaturkosten und Kosten für Einrichtungsgegenstände im Heimathaus 1.544,36 Kosten für die Jahreshauptversammlung 165,48 Kosten für ein gebrauchtes Kopiergerät im Heimathaus 100,00 Unkosten für Rücklastschriften 260,00 Unkosten für Palmsonntag 43,08 Unkosten für Fahnen des Heimatvereins 1.159,00 Auslagen für den Kräutergarten 27,55 Unkosten für Blumenkästen am Stadtgraben 94,09 Unkosten für Helferfest 237,02 Unkosen für Darstellung im Inernet 23,88 Beitrag an die Naturfördergesellschaft 11,00 Unkostenanteil für Bepflanzung am Kreisverkehr 250,00 Unkosten für Ersatzbirnen der Weihnachtsbeleuchtung 69,02 Unkosten für Geburtstage und Jubiläen 321,34 Unkosten für Porto, Telefon, Fotokopien u. Büromaterial 967,06 Auslagen insgesamt11.134,17 Der Kassenbestand per 31.12.2009 beläuft sicht auf 8.056,40 | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||