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Auf dieser Seite finden Sie Berichte aus dem Vereinsleben der vergangenen Jahre sowie weitere aktuelle Berichte und den aktuellen Jahresbericht. Berichte über länger zurückliegende Ereignisse sind im Archiv im Heimathaus abgelegt; bitte wenden Sie sich mit Fragen an Fritz Ernst, Tel.02874-9268, E-Mail: info@fed-isselburg.de


St. Martin im Regen

Auch wenn es regnet wird der St. Martinstag in Anholt zünftig gefeiert! Schon seit Wochen waren die Sammler des Heimatvereins unterwegs gewesen, um Spenden für den Martinszug zu sammeln, und kaum eine Tür war ihnen verschlossen geblieben. Am 8. November wurden die Gabentüten gepackt; fast 400 Tüten standen für die Kinder der Kindergärten und der Grundschule bereit. Überall waren Laternen gebastelt und die Martinslieder eingeübt worden, die Fenster und Vorgärten am Zugweg waren geschmückt, und dann...

...ja dann regnete es am 9. November so sehr, dass der Platz an der Schneidkuhle quietschnass war und man auf den Zug durch die Straßen unserer Stadt verzichten musste. Aber die Hauptsache: Die Martinslegende wurde auf dem Schulhof aufgeführt, und der Bettler war sicher bei dem Regen ganz besonders froh, die Hälfte des Mantels von St. Martin zu bekommen. Auch die Kinder ließen sich das Schauspiel nicht entgehen, wenn auch manche Laterne hinterher nicht mehr so ansehnlich war, und alle zogen glücklich mit ihren reich gefüllten Tüten nach Hause.

Auch die Bewohner von Haus Rothkirch und die Patienten des Augustahospitals wurden wie immer beschenkt.

 

 

Bilder: Sven Betz

14.11.2016


 

Radfahrsaison ging zu Ende

Am 2. Oktober startete die letzte Fahrradtour dieses Jahres, und noch einmal schlossen sich 24 Teilnehmer an und gingen um 8 Uhr auf "große Fahrt". Unterwegs frühstückte man vorzüglich im Restaurant Jonkhans in Millingen und erreichte gegen 12 Uhr wieder heimatliche Gefilde. Alle wurden noch zu einem "Eiskellertropfen" ins Heimathaus eingeladen, und man hatte Gelegenheit, die Radsaison 2016 noch einmal Revue passieren zu lassen. Übrraschend war vor allem, dass trotz des gefühlt verregneten Sommers keine der Touren dem Wetter zum Opfer fiel, sodass die vorausgesagte Fahrleistung von etwa 260km erreicht wurde. Respekt, Respekt...!

Jetzt ist erstmal Pause, aber am 7.Mai 2017 heißt es wieder: "Auf die Fietsen, fertig, los!" und wir hoffen natürlich, dass alle wieer dabei sind.

2.10.2016


 

Premiere: Sommersalate

Rechtzeitig vor dem Beginn der Sommersaison bot der Heimatverein eine Veranstaltung besonderer Art an, die im Vereinsleben eine Premiere darstellte: Unter der Anleitung von Christel Steffens wurden Sommersalate zubereitet. 11 Teilnehmerinnen und ein Teilnehmer, fast professionell ausgerüstet mit "Handwerkszeug",  waren mit großer Begeisterung dabei, Gemüse und Salate zu putzen, Kräuter zu häckseln und Soßen anzurühren. Christel Steffens ist ein Kräuterfan und baut in ihrem Garten selbst Kräuter an; entsprechend zahlreich waren die Geschmacksvarianten der Soßen. Unter den Salaten waren Klassiker wir Paprikasalat mit Schafskäse, aber auch Neuschöpfungen wie Blattsalat mit Sardinendressing oder Mango-Forellensalat.

Zum Schluss wurden die Salate begutachtet und in fröhlicher Runde gemeinsam verzehrt. Wer dabei war, ist jetzt für die bevostehenden Gartenpartys bestens gerüstet!

 

 

21.5.2016

 


 

Weg instand gesetzt

Zwischen Gruftkapelle und Lohrbrücke verläuft der sogenannte Reitweg am Regnieter Grenzbach entlang, der besonders bei Radtouristen beliebt ist. Im Laufe der Jahrzehnte war der Weg, der mit Schutt befestigt worden war, arg holperig geworden. Der Heimatverein hat daher die Initiative ergriffen und mit zahreichen Helfern den Weg instand gesetzt. Die gröbsten Unebenheiten wurden beseitigt, anschließend wurde gebrochener Kies aufgebracht und festgewalzt. Die Heeren-Herkener Kiebaggerei stiftete drei Wagenladungen Kies, und der städtische Bauhof stellte einen Mitarbeiter ab, der den Kies vor Ort brachte.

Die Lohrbrücke wurde bereits vor 4 Jahren vom Heimatverein und der Belangenvereniging Voorst-Bredenbroek mit Unterstützung der Gemeinde Oude IJsselstreek erneuert. Die Brücke und der jetzt instand gesetzte Weg sind wichtige Teil mehrerer grenzüberschreitender Radwegenetze.

 

 

 

4.4.2016


 

Mitgliederversammlung

75 Mitglieder konnte Marianne Meyer zur Mitgliederversammlung am 28. Februar im Pfarrheim am Steinweg begrüßen. Auf der Tagesordnung standen der Jahresbericht und der Kassenbericht 2015 sowie die Neuwahl von 2 Kassenprüfern und die Wahl einer weiteren Beisitzerin zum Vorstand.

Gerhard Krause erstattete den Jahresbericht, in dem er besonders auf die Projekte einging, die z.Z. im Vorstand diskutiert werden. Der Jahresbericht  unten zum Download zur Verfügung. Anschließend berichtete Cilly Achterhoff zu den Einnahmen und Ausgaben sowie zur Kassenlage. Die Kassenprüfer Antje Jolink und Josef Clodius bescheinigten eine tadellose Kassenführung und beantragten die Entlastung des Vorstandes, die von der Versammlung einstimmig erteilt  wurde. Zu Kassenprüfern für die Rechnungsjahre 2016 und 2017 wurden Anny Onstein und Regina Bergerfurth gewählt.

Auf Vorschlag des Vorstandes wählte die Versammlung dann einstimmig Ingrid Brinkmann als Beisitzerin neu in den Vorstand. Wie Marianne Meyer scherzhaft bemerkte, sinkt dadurch der Altersdurchschnitt im Vorstand, der nun wieder 10 Mitglieder hat, bedeutend.

Fritz Ernst und Theo Gasseling gaben einen Ausblick auf die Veranstaltungen im Jahr 2016. Unter anderem wird der Jahresausflug am 5. September in das LWL-Freilichtmuseum in Hagen führen.

In den Pausen sang man unter der Begleitung von Günter Rösen.

Nach Schluss der Tagesordnung las Änne Oppermann zum großen Vergnügen der Zuhörer auf Platt die Geschichte vom Schweineschlachten "Ons Pogg wäödd geschlacht" vor und zum Abschluss die plattdeutsche Version des "Erlkönigs".

 

Jahresbericht 2015.doc
Download

29.2.2016


 

Der Frühling kommt bestimmt!

Auch wenn das Wetter so gar nicht frühlingshaft war - Grau in Grau mit gelegentlichem Nieselregen - fanden es Kurt Istemaas und seine Mitstreiter an der Zeit, die Kinderstuben für unsere gefiederten Freunde vorzubereiten.

Schon in den vergangenen Jahren hatte der Heimatverein 11 Nistkästen für verschieden Vogelarten am Wall aufzuhängen, die jetzt einmal kontrolliert und gereinigt werden mussten.  Zur allgemeinen Überraschung und  zum Stolz der "Bauherren" waren alle angenommen worden; sie wurden für die kommende Saison wieder in Stand gesetzt. Außerdem wurden 15 neue Nistkästen aufgehängt, darunter 2 Eulenkästen, 8 Kästen für Meisen und 5 für Höhlenbrüter (Rotkehlchen, Rotschwänzchen). Auch auf dem Anholter Friedhofsgelände wurden 5 neue Kästen aufgehängt.

In den nächsten Tagen wird der Bautrupp auf den Kapellendeich weiterziehen, denn die vor 8 Jahren neu gepflanzten Linden bieten inzwischen reichlich Raum für Neusiedler. Und was ist schöner, als an einem warmen Maiabend unter duftenden Linden spazieren zu gehen und dem Vogelgezwitscher zuzuhören...

 

 

5.2.2016


Beliebte Winterwanderung

Die Winterwanderungen des Heimatvereins im Januar haben sich zu einem richtigen Renner im Veranstaltungsangebot entwickelt. Die Teilnehmerzahlen liegen regelmäßig zwischen 40 und über 70, und zwar unabhängig vom Wetter. Das liegt sicher daran, dass es stets gelingt, attraktive Ziele zu finden, aber auch an dem sich immer anschließenden geselligen Beisammensein im Heimathaus; wer sich die Wanderung nicht zutraut, kommt trotzdem nachher gern ins wohlig geheizte Schlachthaus, wo es immer etwas Neues zu erzählen und zu hören gibt.

Auch am 16. Januar 2016 hatten sich 37 Wanderer trotz des trüben Wetters am Heimathaus eingefunden, um gemeinsam den Weg zum Park der Wasserburg Anholt zurück zu legen. Unter der kenntnisreichen Führung von Maria Bockting wurden auch die fernsten Winkel des Parks erkundet. Auch für alte Anholter gab es noch Neues zu entdecken; reizvoll auch die Ausblicke aufs Schloss aus sonst ungewohnter Perspektive. Wundersamerweise blieb der an sich vorhergesagte Regen aus, und alle kamen trocken wieder im Heimathaus an.

Dort wurde es dann richtig gemütlich. Star des Abends war zweifellos Gregor Heuvelmann, der sich bei der Herstellung der Bratwürstchen, die er mit selbstgemachtem Kartoffelsalat servierte, selbst übertraf. Die letzten Gäste traten gegen 20.30 Uhr den Heimweg an.

 

 

 

 

 23.1.2016


 

Advent, Advent, ein Lichtlein brennt....

Nicht nur eines, sondern ganz viele Lichtlein tauchten das Heimathaus in ihren gemütlichen Schein. Draußen vor der Tür ertönte Gesang, in der Bratbude brutzelten die Buchweizenpfannkuchen, überall roch es nach Glühwein...ein Adventsfest, wie man es nur beim Heimatverein feiern kann.

Wochen vorher schon hatten die Vorbereitungen für das Fest am 28. und 29. November angefangen: an was musste nicht alles gedacht, wo musste nicht überall Hand angelegt werden: Buden aufbauen, Tannen besorgen, dekorieren  Teig rühren, Ofen anheizen, Bratdienst organisieren, alles musste geradezu generalstabsmäßig geplant werden, und Organisatoren und Helfer kamen ganz schön ins Schwitzen.

Schon am Samstagabend gab es eine Premiere für Anholt: Der MGV "Eintracht" erschien gemeinsam mit dem MGV "Sängerbund" Bocholt auf der Hohen Straße vor dem Heimathaus und ließ seine Lieder erschallen. Der Beifall der zahlreichen Zuhörer bewies, dass die Premiere gelungen war.

Am Sonntag eröffnete dann auch der Adventsmarkt rund ums Rathaus. So hatte Anholt gleich drei Attraktionen zu bieten, denn gleichzeitig fand auch noch der Basar der Katholischen Frauengemeinschaft im Pfarrheim statt. Entsprechend viele Besucher kamen, und im Heimathaus wurde das Gedränge mitunter geradezu beängstigend. Günter Rösen sang mit seiner Gesangsgruppe im Schlachthaus, und auch St. Nikolaus  und der schwatte Piet kamen zu Besuch. Alles ging gut, keiner verließ das Haus hungrig oder durstig, und am Ende waren alle erschöpft, aber glücklich über das wieder wunderschön gelungene Adventsfest.

 

9.12.2015


 

Platt praoten

Die Freunde des Aanholts Platt trafen sich am 15. November einmal wieder im Heimathaus zu einem gemütlichen Nachmittag bei Kaffee und Kuchen. Die Pflege des Plattdeutschen ist eines der besonderen Anliegen des Heimatvereins; nur noch in wenigen Familien wird es als Umgangssprache gesprochen. Mit dem Platt würden aber auch viele Kenntnisse über das tägliche Leben in früherer Zeit dem Vergessen anheim fallen.

Gemeinsam sang man das Lied "Aanholtse Wend", dessen Noten Franz Jolink mitgebracht hatte. Änne Oppermann las aus "Nex als Präötjes" von Ev Onstein den Bericht über das Schweineschlachten ("Ons Pogg wäödd geschlacht"), an den sich eine lebhafte Diskussion anschloss, und Franz Lümen trug das Gedicht "Platt ist nicht schwer" (eine Art Kurzlehrgang in Platt) vor.

Franz Jolink hatte sogar seinen Computer dabei. Großes Rätselraten: Wie heißt das Ding auf Platt? Man einigte sich schließlich auf Vorschlag von Josef Bruns auf "Rekenmaschien".

v. li.: Marianne Meyer, Josef Bruns, Franz Lümen, Änne Oppermann und Franz Jolink

1.12.2015

 


 

Reich beschenkt

Der Martinszug der Anholter Kinder anlässlich des St. Martinsfestes ist immer einer der Höhepunkte im Anholter Jahreslauf. So auch in diesem Jahr: 400 Kinder mit ihren selbst gebastelten Laternen und zahlreiche Eltern zogen durch die Straßen der Stadt, angeführt von St. Martin (Hans Grohn) hoch zu Ross. Viele Bewohner hatten ihre Vorgärten und Fenster liebevoll geschmückt. Der Förderverein der Grundschule hatte am Schulhof einen Getränkestand aufgebaut,an dem die Eltern die Rückkehr ihrer Sprösslingee erwarten konnten.

Sammler des Heimatvereins waren schon seit Mitte Oktober an den Haustüren unterwegs, um Spenden für die Gabentüten zu sammeln,und die Spenden waren reichlich geflossen. So war es auch in diesem Jahr wieder möglich, jedem Kind zum Ende des Zuges eine reich gefüllte Tüte zu überreichen. Der Heimatverein bedankt sich im Namen der Kinder bei allen Spendern.

 

 

18.11.2015


 

Ein Preis für alle Heimatfreunde in Isselburg!

Alle 3 Jahre wird vom Kreis Borken der Felix Sümmermann - Preis für Verdienste um die Denkmalpflege verliehen. Den Preis erhalten Einzelpersonen oder Gruppen, die sich um einzelne Denkmäler oder die Denkmalpflege bemühen, Forschung betreiben oder sich in der Öffentlichkeitsarbeit engagieren. Felix Sümmermann war von 1921 bis 1940 Landrat und von 1946 bis 1955 Oberkreisdirektor des ehemaligen Kreises Ahaus. Anlässlich der Verleihung 2015 beschloss die Jury, die Heimatkreise, Heimatvereine und Heimatfreunde in der Stadt Isselburg mit dem Sonderpreis des Landrats auszuzeichnen. Grund für die Auszeichnung, die am 23. September von Landrat Dr. Kai Zwicker in einer Feierstunde in Asbeck übergeben wurde, war das gemeinsam Projekt "Historische Punkte", das 2012 vollendet wurde. (s. unter "historische Pfade") Seitdem wird in allen Ortsteilen mit einheitlich gestalteten Erläuterungstafeln auf bemerkenswerte Gebäude, historische Ereignisse und bekannte Persönlichkeiten hingewiesen. Die Tafeln sind inzwischen aus dem Ortsbild nicht mehr weg zu denken und dienen vielen auswärtigen Besuchern zur Orientierung und den Isselburgern selbst zur Vertiefung der Kenntnisse übr ihre Heimat.

 

Preisverleihung durch Landrat Dr. Kai Zwicker (3. von rechts). Links neben ihm  Marianne Meyer.

12.11.2015



Sportlich 

Diesmal hatten sich die Radfahrer viel vorgenommen. Über 60km lagen vor den 37 Teilnehmern der Radtour am 14. Juni, die als "Langschläfertour" angekündigt war, weil sie erst um 10 Uhr startete. Dafür hatte man sich mehr Zeit genommen, um die landschaftlichen Schönheiten unterwegs zu genießen und sich auch öfter mal eine Pause zu gönnen. Es ging über Megchelen nach Praest und Emmerich mit seiner Rheinpromenade und weiter über Hüthum nach Tolkammer in Holland: Dort hielt man zur Mittagspause, um dann über Lobith und Elten nach s`Heerenbergh zu fahren. Die hübsche Altstadt war der richtige Ort für die nächste Pause; wer wollte, konnte die sehenswerte Burg noch von außen umrunden. Die restlichen Kilometer über Azewijn und Gendringen zurück nach Anholt waren dann ein Kinderspiel. Im Innenhof des Heimathauses ließ man die Tour ausklingen.

 

 

 

19.6.2015


 

Mitgliederversammlung am 22. Februar 2015

 83 Mitglieder waren zur Mitgliederversammlung im Pfarrheim am Steinweg erschienen und wurden von der Vorsitzenden Marianne Meyer  herzlich begrüßt.

Nach einer kurzen Einführung in die Tagesordnung erstattete der stv. Vorsitzende Gerhard Krause den Jahresbericht über das Jahr 2015 und die Kassenwartin Cilly Achterhoff den Kassenbericht. Nach dem Bericht der Kassenprüfer Antje Jolink und Josef Clodius wurde dem Vorstand auf Antrag von Josef Clodius Entlastung erteilt. Der Jahresbeicht steht hier zum Download zur Verfügung.

Jahresbericht 2014.docx
Download

Auf eigenen Wunsch schied Hans-Hermann Helmes nach neun Jahren Tätigkeit als Beisitzer aus dem Vorstand aus. Die Vorsitzende bedankte sich für seine Arbeit und hob besonders seine stets gezeigte Hilfsbereitschft hervor: "Du warst immer da, wenn irgend etwas zu erledigen und Not am Mann war!".

In ihrem Ausblick auf das Jahr 2015 ging Marianne Meyer auf die Ausstellungsplanungen ein: Im Mai soll die Ausstellung über die Nachkriegsjahre bis zur kommunalen Neugliederung 1975 eröffnet werden. Im September soll im Zusammenhang mit dem niederländischen Tag des Offenen Monuments, der in diesem Jahr unter dem Motto "Kunst und Handwerk" steht eine Ausstellung mit Werken von Wilm Rinck gezeigt werden. Für beide Ausstellungen werden noch Exponate aller Art gesucht.

Der Jahresausflug im September wird, wie Theo Gasseling mitteilte, diesmal nach Deventer führen. Bei den beliebten Radtouren wird am 14. Juni eine "Langschläfertour" angeboten, die erst um 10 Uhr startet. Dafür ist sie als Ganztagestour geplant. Die Vorbereitung aller Radtouren liegt in den Händen von Rolf Bollwerk, der dabei von Theo Gasseling unterstützt wird.

Nach Schluss der Tagesordnung sah man eine Diaschau von Sepp Aschenbach über "Anholt - gestern und heute", der die Zuschauer  mit großem Interesse folgten. Viele Erinnerungen wurden wach und in lebhaften Gesprächen ausgetauscht.

Der Abend wurde in bewährter Weise von Günter Rösen musikalisch begleitet, der die Teilnehmer immer wieder zum Mitsingen begeisterte.

25.2.2015


 

Winterliche Wanderung

Sehr verlockend war das Wetter an  diesem 31.Januar ja nicht, aber am Ende kam alle 36 Wanderer doch einigermaßen trocken im Heimathaus an. Über den Kapellendeich und den Grenzweg ging es in den Schievekampswald und am Sportzentrum vorbei wieder nach Anholt. In der Gendringer Straße wurde die ehemalige Schmiede von Willi Schmeink besichtigt. Der längste Teil des Abends fand im Heimathaus statt, wo man noch lange im wohlig geheizten Schlachthaus zusammen saß und stand..

 

5.2.2015


 

Bei Franz Brömmling in der Lehre

50 InteressentInnen von nah und fern hatten sich angemeldet, aber nur für 20 war Platz in der Turnhalle der Anholter Grundschule, um bei Franz Brömmling die hohe Kunst des Weidenkorbflechtens zu studieren. Franz Brömmling selbst hatte das Handwerk schon früh bei seinem Vater erlernt und vor 70 Jahren als Zehnjähriger seinen ersten Korb geflochten. Aber gelernt ist gelernt: Noch jeder Handgriff saß, und staunend verfolgten die "Lehrlinge",  wie aus den sperrigen Weidenruten ein gebrauchsfertiger Korb  entsteht.

Beim Mittagsimbiss, den man gemeinsam einnahm, war ausreichend Gelegenheit zum Fachsimpeln. Franz Brömmling erzählte, dass ein gelernter Korbflechter zwei Körbe von etwa 50cm Durchmesser und 40cm Höhe am Tag herstellen konnte, die dann für wenig Geld verkauft wurden. Der letzte Korb ging bei Brömmlings 1994 für 15 Deutsche Mark über den Ladentisch - hart verdientes Geld!

 

13.1.2015


 

Viele Gäste zum 200. Geburtstag

Die Geheimrätin hätte sich gefreut: Über 50 Gäste waren zur Feier ihres 200. Geburtstages am 18. Dezember im Heimathaus erschienen, um zu gratulieren. Carl Philipp Fürst zu Salm-Salm war  gekommen und der Leiter des fürstlichen Archivs, Dr. van Krugten. Aus Maria Lenzens erster Heimatstadt Dorsten waren 12 Gäste angereist, darunter die Vorsitzenden des Vereins für Orts- und Heimatkunde, Dr. Josef Ulfkotte, und des Literarischen Arbeits-kreises, Professor Dr. Werner Wenig. Letzterer hielt einen launigen Vortrag über Maria Lenzens Werk und ihr Leben in der damaligen Zeit. Maria Boland las aus der Novelle "Die begrabenen Schuhe" vor, und Tim Hakvoort sorgte mit seiner Klarinette für die musikalische Umrahmung.

Eine kurze Lebensbeschreibung Maria Lenzens findet sich auf der Seite "Bekannte Anholter"..Ihre Werke sind heute fast vergessen. In Antiquariaten sind sie jedoch noch vorhanden (s. z.B. www.zvab.com), und einige können in der Stadtbücherei in Anholt am Markt ausgeliehen werden

Der Heimatverein und der Verein für Orts- und Heimatkunde Dorsten werden die Erinnerung an die zu ihrer Zeit viel gelesene Schrifttellerin und Dichterin     wachhalten.

            Maria Lenzen im Alter von etwa 34 Jahren..

23.12.2014


 

Besöök van Nikolaus

Eine wahre Geschichte von Beatrix Granitzki geb. Lensing, zugesandt am 6.12.2014

De Moder was an stäönnen. Datt typische November-Weer heel nun all bis in de Dezember an .Et sorgen doorföör, datt de Blaagen nicht bütten späöllen konnen, sondern in Hüs bleven mötten. Doorbej wassen ör Hanneken, de bolle fijf wärt, en ör kleene Bröör Jansständig inne Wäg. Inne Käöcken geng datt ja noch. Se käbbelnwän op der Stollsetten däörv. Dän anner motten op de graote Banke. Dann späöllen se mät Haolt-Klösskes or datt bättjen anner Späöllgrei. Schlemmer was et, wenn se mät ör in de Schaots wassen: Dän ennen was an bleeren. De Koh hat  öm mät de Statt döffteg geschlaon. Se was noch an Träöns dröögen, door flaog de anner inne vullen Fuurback vanne Poggen. Or he has grat de Döör vanne Tüttekett weer laosgemaakt. "Ej wätt doch, datt dän Nikolaus blos tu leeve Kenders kemmt. Tu de anneren kemmt de Knecht Ruprecht!"

Hanneken en Jans kiekten as en gestaoken kalv. Ken Nikolaus, blos Knecht Ruprecht? Se hadden doch nix Schlemmes gedoon. Mehr as en bonten Tälder verwachten se ga neet. Äwwer op düsse wachten se all en paar Wääkes. Söötes gaff et nämlek anders weinig: sonndags sölws gebackenen Kook, en aff en an bräggen Besöökers en paar Klöntjes mät. Door was so en bonten Tälder all watt besönderes: van Opa sölv sammelte Hasel- en Wallnäött, en decken roojen Appel, vellecht en Sinasappel, ne handvoll söl gebackene Wienachts-Plässkes, vier, fiff Marzipan-Eerpels, vellecht genau so väölle kleene Kogeln üt Schokolade, inwäckelt in bont Papier, twee Stöckes Fondant-Steems en Stöck off watt Klöntjes. Aals lecker Tügg föör de twee Kender. Ne, ne, datt koss bonten Moder neet so meent häbben!

Eenege Dag laater was datt Weer immer noch nix bäter. Ook dän sästen Dezember was marges natt, kaold en motteg. Voll Pläsier op dän bonten Tälder mät dän sööten Tügg (Moders Wöörd äöwer leeve Blagen hadden se vergäten) staorten Hanneken en Jans frog in de mooj warme Käöcken. Kenen bonten Tälder op de Käöckendess, og neet op de graote Banke. Äwwer läög was de Banke og neet. Neet te äöwersehen sraon door twee decke groote Ruten. Alleen de Steel so groot as de Kender. En dooräöver, seeker so breed as en Kenderpopo, datt ganze Rieser.

Hanneken leepen decke Träöns äöwer de Schnütt. "Kenen bonten Tälder, doorbej wassen wej meestens brav", schnöcken se. Nee, datt koss se net vastaon.. Jans stand enfach so door, ganz stillekes, blos siene Ögskes gengen hin en her. "Ach, kiek es, Hanneken: an de Ruten bönt doch Klöntjes dranne!" Nu koss Hanneken et ok sehen: an idereen Rute wassen drej Klöntjes! Noch en letzten deepen Küümerer, en dann beschlaot Hanneken optepassen, datt Jans en se bis Wienachten ken dumm Tügg mehr maakenwolle. Dann wäär datt bestimmt watt met dän bonten Tälders.

In de Mäddagstijd wäödd et hälder. De Sonn kemm harüt en öre Straols weesen dän Nikolaus dän Wäg in de Woonkaamer, wo he de bonten Tälders hänstellen konn.

7.12.2014


 

Advent im Heimathaus

Wir sind mit dem Zählen nicht mehr nachgekommen - es müssen wohl weit über 200 Besucher gewesen sein, die sich am 29. und 30. November im Heimathaus einfanden, um den Beginn der Adventszeit zünftig bei Glühwein, Buchweizenpfannkuchen und frohen Gesängen zu feiern. Vor der Pfannkuchen- und Panhas - Bratbude bildeten sich zeitweise Schlangen; und der Glühweinstand war dicht umlagert; der Duft war aber auch gar zu verlockend! Der stimmgewaltige Männergesangverein Eintracht und die Gesangsgruppe des Isselburger Blasorchesters mit Günter Rösen sorgten für Stimmung.

 

 

2.12.2014


 

Plattdeutscher Nachmittag wieder gut besucht

Über 20 Teilnehmer hatten sich am 16. November wieder im Heimathaus eingefunden, um sich miteinander in der vertrauten Sprache der Heimat über alte und neue Zeiten zu unterhalten. Man saß gemütlich bei Kaffee und Kuchen zusammen und erzählte lustige und besinnliche Dööntjes und sang die alten Lieder der Kindheit.

Die plattdeutschen Nachmittage sind inzwischen zu einer festen Einrichtung geworden und finden zweimal im Jahr statt. Die Termine werden rechtzeitig bekannt gegeben.

 

 

 

2.12.2014


 

St. Martin zog durch Anholt

Es ist immer wieder ein wunderschönes Bild: St. Martin reitet durch Anholt, und hunderte Kinder folgen ihm durch die lichtergeschmückten Straßen unseres Städtchens.

Auf den 12. November hatten sich alle schon lange gefreut.  In Schule und Kindergärten wurde gebastelt, was das Zeug hielt, die alten Martinslieder wurden geübt und über St. Martin erzählt. Die Sammler des Heimatvereins waren schon Wochen vorher unterwegs gewesen, um Spenden zu sammeln, und kaum eine Tür war ihnen verschlossen geblieben.  Am Vorabend wurden dann die Gabentüten gepackt, und wieder konnten sie reich gefüllt werden.

Und dann war es so weit: St. Martin ritt  hoch zu Ross über die Schneidkuhle und begegnete einem Bettler. Mitleidig teilte er seinen prachtvollen Mantel mit em Frierenden - eine Tat, die seit langer langer Zeit das Sinnbild des segensreichen Teilens ist. Ein langer Zug von 400 Kindern mit fantasievoll gebastelten  Laternen folgte ihm anschließend bei seinem Ritt durch die Straßen, in denen Fenster und Vorgärten mit Lichtern liebevoll erleuchtet waren. Da gab es Laternen zu sehen, die schon vor Jahrzehnten am Zug teilgenommen hatten und wunderschön geschmückte Fenster. Am schönsten aber waren die leuchtenden Augen der Kinder, als sie ihre Gabentüten in Empfang nehmen konnten und reich beschenkt nach Hause zogen.

Der Heimatverein bedankt sich bei allen, die auch in diesem Jahr wieder zum Gelingen des Zuges beigetragen haben und durch ihre Spendenfreudigkeit bewiesen haben, dass das Wort von der "Freude am Teilen" auch heute noch mit Leben erfüllt werden kann.

 

 

18.11.2014


Totenzettel im Heimathaus

In der letzten Ausgabe unserer Mitgliederzeitung "de Pann" hatten wir darum gebeten, dem Heimatverein Totnezettel zur Verfügung zu stellen, damit sie bei uns archiviert werden. Totenzettel sind eine wichtige Quelle für Nachforschungen über die Geschichte von Famiien.

Unser Aufruf war unerwartet erfolgreich, und wir bedanken uns bei allen, die ihre teilweise über Jahrzehnte gesammelten Totenzettel zur Verfügung gestellt haben.

Das Bocholter Borkener Volksblatt berichtete in einem lesenswerten Artikel über unsere Sammlung, den wir nachstehend mit freundlicher Genehmigung des Verlages wiedergeben.

 

 

13.11.2014


 

Erfolgreiche Ausstellung über die Tram ging zu Ende

Der Schmalspurbahn, die von 1903 bis zum Ende des 2. Weltkrieges Isselburg und Anholt mit Doetinchem (Niederlande) verband, war die Ausstellung "Der Eiserne Weg" im Heimathaus gewidmet. Am 13. September war sie von den Vorsitzenden des Heimatvereins Anholt und des Heimatkreises Isselburg, Marianne Meyer und Paul Biermann, in Gegenwart der stellvertretenden Landrätin des Kreises Borken, Silke Sommers, und des Isselburger Bürgermeisters Rudolf Geukes eröffnet worden. Am 26. Oktober schloss sie nun ihre Pforten. Über 500 Besucher besuchten die Ausstellung - ein schöner Erfolg für die Ausstellungsmacher.  Am Zustandekommen waren neben dem Heimatverein Anholt, dem Heimatkreis Isselburg und der Oudheitskundigen Vereniging Gendringen vor allem die niederländische Sammlergruppe "Comitè Geldersche Tram" und das Openbaar Vervoer Museum in Dooetinchem beteiligt. Das grafische Design von Gerhard Sandtel, Isselburg, gab der Ausstellung ihr unverwechselbares Gesicht.

Nicht wenigen Besuchern war "et hollandse Trämke", wie die Bahn liebevoll genannt wurde, aus ihrer Kinderzeit noch gut im Gedächtnis, und viele alte Erinnerungen wurden wieder wach beim  Betrachten der zahlreichen Bilder, die das Comitè Geldersche Tram beigesteuert hatte.

Wer die Ausstellung nicht besuchen konnte, kann auch jetzt noch das informative Begleitheft, das zur Ausstellung in Anholt erschien, zum Preis von 5€ erwerben. Bestellungen nimmt Fritz Ernst, Tel. 02874/9269, entgegen. Auf der Internetseite www.heimatkreis.com/tram können die Ausstellungsobjekte aufgerufen werden.

 

3.11.2014


 

Stadtführung am 3. Oktober 2014

Eine Premiere war die Stadtführung am 3. Oktober jedenfalls für Kurt Istemaas und Franz Lümen. Zum ersten Mal führten sie durch  Anholt. Bei schönstem Herbstwetter waren 32 interessierte Telnehmer gekommen und folgten gespannt den Ausführungen zur Historie Anholts und seiner Bewohner. Die beiden Vorstandsmitglieder des Heimatvereins hatten viel Wissenswertes und Merkwürdiges über die Stadt zusammengetragen und begeisterten ihre "Gefolgsleute" mit Detailwissen und oft humorvollen Erzählungen aus der Stadtgeschichte.

Termine für Stadtführungen können jederzeit mit dem Heimatverein vereinbart werden unter Telefon 02874/9269 (Fritz Ernst) oder eMail info@anholt-heimatverein.de.

8.10.2014


 

Mitgliederversammlung war gut besucht

Über 90 Mitglieder konnte die Vorsitzende Marianne Meyer am 9. März im Pfarrheim am Steinweg begrüßen. Auf der Tagesordnung standen wichtige Punkte, vor allem der Bechluss einer neugefassten Satzung und Vorstandswahlen. Fritz Ernst gab einen Ausblick auf die kommenden Veranstaltungen.

Zunächst aber erstattete Schriftführer Dr. Gerhard Krause den Jahresbericht 2013 und Kassenwartin Cilly Achterhoff den Kassenbericht. Anschließend erteilte die Versammlung dem Vorstand einstimmig Entlastung.

Die neugefasste Satzung wurde, nachdem der Schriftführer einige Erläuterungen gegeben hatte, einstimmig beschlossen. Sie steht auf der Seite "Satzung" zum Download zur Verfügung.

Da in der neuen Satzung unter anderem die Amtsdauer der Vorstandsmitglieder (3 statt bisher 4 Jahre) neu bestimmt ist, wurde anschlie0end unter der Leitung von Josef Clodius ein neuer Vorstand gewählt. Die meisten bisherigen Vorstandsmitglieder arbeiten auch im neuen Vorstand mit. Alexa Schirrmacher und Henk Lubbers hatten auf eine Wiederwahl verzichtet; Marianne Meyer dankte beiden für die jahrelang geleistete Arbeit. Neu im Vorstand sind Ilke Hakvoort und Gregor Heuvelmann. Alle Vorstandsmitglieder (s. Seite "Vorstand") wurden einstimmig gewählt.

Im Anschluss an den offiziellen Teil las Bernhard Barking aus einem Bericht von des früheren Stadtbaumeisters  Wilhelm Delere über das "Leben in Anholt in früheren Jahrhunderteb " vor und illustrierte seine Vortrag mit zahlreichen Bildern aus dem alten Anholt. Für Verwunderung und Heiterkeit sorgte die große Anzahl von Schankwirtschaften in Anholt: Bei etwa 1200 Einwohnern gab es 25 (!) Wirtschaften.

Ein reizendes Intermezzo gab wieder Hedwig Siemkes zum Besten: Über ihren Vortrag "Wat is wat!" amüsierten sich die Zuhörer königlich.

Für die musikalische Umrahmung des Abends sorgte Günter Rösen.

Und hier steht der Jahresbericht 2013 zum Download zur Verfügung:

Jahresbericht 2013.doc
Download

14.3.2014


 

 

...und wenn' s doch noch Winter wird..??

...dann haben alle fleißigen Bastler, die sich am 15. Februar im Heimathaus eingefunden hatten, jedenfalls vorgesorgt, und unsere gefiederten Freunde brauchen keine Not zu leiden!.

Wieder hatte der Heimatverein Kinder und ihre Eltern und Großeltern zur Bastelstunde eingeladen. Kurt Istemaas hatte Bausätze für Vogelfutterhäuschen vorbereitet. Das Schlachthaus hallte von Hammerschlägen und dem Geräusch von Akkuschraubern wider, und manches Häuschen wird jetzt den heimatlichen Garten zieren - man kann ja nie wissen... Als vorausschauender "Bauunternehmer" hatte Kut Istemaas auch Nistkästen im Angebot, und so ging mancher, der den Wettervorsagen nicht trauen wollte, mit einer Ganzjahresausstattung nach Hause.

Offen blieb die Frage, wer denn nun mit mehr Begeisterung bei der Sache war - Kinder oder (Groß-)eltern.

 

 

 

16.2.2014


 

Winterwanderung - Renner der Saison!

Damit hatte Theo Gasseling, der die diesjährige Winterwanderung am 25. Januar geplant hatte, nicht gerechnet: 70 Teilnehmer waren bei eher frühlingshaftem Wetter der Einladung zu einer Wanderung zum historischen Haus Hardenberg gefolgt!  Durch den Schievekampswald ging's zu dem ehemals herrschaftlichen Anwesen; zum Aufwärmen wurde Einkehr in der umgebauten Scheune gehalten. Sonja Cent ("hauptberuflich" Wirtin im Haus Onstein) hieß die Wanderer willkommen und lud zum Kaffee ein. Heimatvereinsmitglied Karl Roes unterhielt die Gesellschaft mit zahlreichen Dööntjes aus Haus Hardenberg und dem Dwarsefeld.

Nach der Rückkehr saß man noch lange im Heimathaus zusammen und ließ sich den Grünkohl und wärmende Getränke schmecken.

 

 

 

25.1.2014


 

Adventskalender im Heimathaus zu Gast

Am 20. Dezember trafen sich die Teilnehmer am ökumenischen Adventsklender der Anholter Kirchengemeinden im Heimathaus, um miteinander zu singen und weihnachtliche Geschichten zu hören. Wie in den Vorjahren zeigte sich, dass Adventskalender nicht nur etwas für Kinder sind, sondern auch viele Erwachsene angesprochen werden.

 

 

21.12.2013


 

Adventstrubel im Heimathaus

Richtig Betrieb herrschte im Heimathaus am 30. November und 1. Dezember.  Zahlreiche Besucher waren gekommen, um miteinander den Beginn der Advbentszeit zu feiern. Es duftete nach frischem Tannengrün, Speck und Glühwein. Die Gäste streiften durchs Haus und nahmen die liebevoll eingerichteten Räume in Augenschein; besonders die alten Anholte Ansichten hatten es ihnen angetan, erkannte doch mancher auf ihnen Eltern und Großeltern oder gar sich selbst im zarten Kindesalter wieder. Der Männergesangverein Eintracht und die Gesangsgruppe des Isselburger Blasorchesters unterhielten die Gesellschaft mit einer bunten Mischung aus weihnachtlichen Weisen  und schmissigen Liedern. Auf mehreren Herden wurden im Schichtbetrieb Buchweizenpfannkuchen und Panhas gebraten, und viele Becher Glühwein mit oder ohne Schuss sorgten für die innere Erwärmung. Änne Oppermann las plattdeutsche Geschichten "üt de aolde tijd", und es gab viel Gelegenheit zu besinnlichen Gesprächen im kleinen Kreis, aber auch zu fröhlicher Ausgelassenheit..

Die Planungen zur Feier hatten schon lange vorher begonnen, und viele Helfer waren über Tage hinweg mit den Vorbereitungen beschäftigt. Ihr schönster Lohn war die einhellige Meinung aller Besucher: "Das war ein richtig schönes Fest - im nächsten Jahr kommen wir wieder!"

 

4.12.2013


 

Sticken, Häkeln, Stricken

Viel Spaß hatten Mitwirkende und Besucher der Handarbeitsausstellung am 12./13. und 19./20. Oktober Im Heimathaus. Es wurde gestickt, gehäkelt und gestrickt, was die Nadeln hergaben, und auf manchem Gabentisch dürften in den nächsten Monaten die Werke der fleißigen Hände zu finden sein. 

Im Schlachthaus waren nicht nur Gebrauchstextilien wie warme Winterkleidung und liebevoll gestrickte Babyjäckchen, sondern auch zahlreiche kleine Kunstwerke zu sehen, die von den mehr als 140 Besucher(inne)n fachfraulich begutachtet wurden. 

 

6.11.2013


 

240 Kilometer!

Das war eine gelungene Radfahrsaison! Keine der präzise geplanten Radtouren fiel dem Wetter zum Opfer, und so konnte jeder, der alle sechs Touren von Mai bis Oktober mitgefahren ist, sich jetzt 240 km ins Fahrtenbuch schreiben. Zwar startete die letzte Tour am 6. Oklober wie schon 2011 (s.Archivfoto unten) in dichtem Nebel, aber der konnte die 21 "Unermüdlichen" nicht abhalten, sich auf den Weg zu begeben. 

Unterwegs gab`s wie immer ein kräftiges Frühstück, diesmal bei Tervoert in Megchelen. Dort besichtigten die Teilnehmer auch die St. Martinus-Kirche.

Und jetzt freuen sich alle schon auf die Radtouren 2014. Am 4. Mai geht*s wieder los - bitte schon mal rot im Kalernder anstreichen!

 

6.10.2013


 

Erlebnisreicher Jahresausflug

Wieder einmal hatte Theo Gasseling mit der Auswahl der Ziele für den Jahresausflug ins Schwarze getroffen, und so setzte sich am 13. September ein voll besetzter Bus mit 50 erwartungsvollen Insassen an der Schneidkuhle Richtung Zons uns Schloss Dyck in Bewegung. 

Die alte Zollfeste Zons am Rhein begeisterte die Teilnehmer mit ihren alten Gassen und den vollständig erhaltenen Befestigungsanlagen aus dem 14. Jahrhundert. Unter kundiger Führung gab es viel Wissenswertes über das Leben in der alten Stadt, die Sorgen und Nöte ihrer Bewohner, tragische und komische Ereignisse zu erfahren.

Schloss Dyck bei Neuß gilt als eines der bedeutendsten Wasserschlösser im Rheinland - an Alter und Bedeutung vergleichbar mit der Wasserburg Anholt . Der Park und die Themengärten boten Gelegenheit zu ausgedehnten Spaziergängen, und während eines Regengusses saß man trocken im Schlosscafè bei Kaffee und Kuchen.

Bei der Rückkehr in Anholt wartete Theo Legeland mit dem Abendessen, das allen vorzüglich mundete. Natürlich saß man nachher noch gemütlich zusammen. Die letzten Heimkehrer begegneten dem Chronisten gegen 22.30 Uhr auf dem Heimweg.

15.9.2013 


 

Platt praoten!

Überraschend groß war das Interesse an dem plattdeutschen Nachmittag, der als erstes Treffen dieser Art nach langer Zeit am 26. Mai  stattfand. 25 Teilnehmer saßen dicht gedrängt im "Kerkschlach"-Zimmer im Heimathaus beisammen und genossen es, einmal wieder die Sprache ihrer Kindheit sprechen und hören zu können. Änne Oppermann las Geschichten aus alter Zeit vor, und Bernhard Barking berichtete über die Historie der Anholter Pfingstkirmes. Die Anwesenden lauschten gespannt und amüsierten sich königlich - besonders auch über viele Anekdoten, in denen bekannte Anholter Persönlichkeiten die Hauptrollen spielten.

Dank der guten Vorbereitung durch Marianne Meyer und Cilly Achterhoff war die Kaffeetafel reichlich gedeckt, und an Kuchen herrschte kein Mangel.

Man vereinbarte, sich bald wieder zu treffen. Jeder sollte sich schon einmal den 3. November dafür vormerken - dann heißt es wieder: "Platt praoten in et  Heimathuis!".

 

 

28.5.2013 


Schon 42 km auf dem Konto! 

Bei schönstem Maiwetter starteten am 5. Mai 34 Teilnehmer zur ersten diesjährigen Radtour des Heimatvereins. und das war gleich zu Beginn eine lange Tour - ganze 42 km hatten sich die Planer vorgenommen. Über Megchelen, Millingen, Heeren-Herken und Haldern ging's nach Toeven, wo auf dem Reiterhof Kattenhorst das Frühstück eingenommen wurde. Frisch gestärkt machte man sich dann auf den Rückweg über Wittenhorst und Heelden, um gegen 12.30 Uhr wieder "zu Hause" zu sein. 

Alle waren sich einig: "Am 2. Juni fahren wir wieder!"

 

25.5.2013


 

"Werken für Generationen" - 

so überschrieb der Stadtanzeiger Emmerich seinen Bericht über die Bastelstungen im Heimathaus am 2.März 2013. Und wirklich: Eltern und Großeltern waren mit ihren Kindern gekommen, um mit Hand anzulegen. Kurt Istemaas hatte diesmal Bausätze für Nistkästen für verschiedene Vogelarten und für Futterkästen für Eichhörnchen vorbereitet,  die von den kleinen und großen Bastlern zusammengesetzt werden mussten. Alle waren mit großem Eifer bei der Sache und hämmerten und schraubten, was das Zeug hielt. Das Wohnungsangebot für unsere gefiederten Freunde in den Anholter Gärten hat sich deutlich verbessert.

 

 

7.3.2ß13


 

Ein Schweinchen für Cilly!

Eine Kassenwartin wie Cilly Achterhoff muss nicht nur rechnen können, sondern sie muss auch Schwein haben - genauer gesagt, ein Sparschwein. Und genau das schenkten ihr die Vorstandskollegen als Dank und Anerkennung für ihren langjährigen nimmermüden Einsatz. Es hat nun einen Ehrenplatz bei Cilly zu Hause und wird ordentlich gefüttert. Wie wir hören, liebt es besonders Mitgliedsbeiträge.

Das Schweinchen stammt übrigens aus der bekannten Zucht Siemkes/ van Hal. Clemens van Hal hat es nach einem Entwurf seiner Frau Agnes extra angefertigt.

 

25.2.2013


 

Mitgliederversammlung 2013

Etwa 80 Mitglieder waren am 17. Februar zur Mitgliederversammlung im Pfarrheim am Steinweg erschienen. Auf dem Programm stand neben der Berichterstattung über das vergangene Jahr und der Neuwahl einiger Vorstandsmitglieder vor allem die Ehrung von zwei  Mitgliedern, die sich durch langjährigen Einsatz um den Heimatverein in besonderer Weise verdient gemacht haben:

Die Kassenwartin Cilly Achterhoff wurde 1993 erstmals in diese Funktion gewählt und ist seitdem ununterbrcohen im Vorstand tätig  Neben der Kassenführung gehörte vor allem die Organisation des Weihnachtsmarktes von 1996 bis 2009 zu ihren besonderen Schwerpunkten. Die Vorsitzende Marianne Meyer bedankte sich bei ihr für das nimmermüde Engagement und überreichte eine alte Flurkarte von Liedern (Cilly Achterhoff ist in Liedern geboren) und einen Stammbaum der Familie.

Eine besondere Ehrung wurde Erich Pasdag zuteil, Vorstandsmitglied von 1998 bis 2006. Er wurde zum Ehrenmitglied ernannt und ist damit neben Gerd de Rooy und dem Ehrenpräsidenten Bernhard Barking eines von 3 Ehrenmitgliedern des Heimatvereins. Erich Pasdag war, wie die Vorsitzende hervorhob, "immer dort, wo es etwas zu tun gab", sei es beim Aufbau des Weihnachtsmarktes, der Pflege der Grünanlagen oder der Verschönerung des Ortsbildes. Die Ernennung ist in einer Urkunde dokumentiert.

Die Vorstandswahlen verliefen ohne Überraschung. Die Vorstandsmitglieder Cilly Achterhoff (Kassenwartin), Dr.Gerhard Krause (Schriftführer) und Franz Lümen (Beisitzer), deren Amtszeit turnusgemäß zu Ende ging, hatten sich für eije Wiederwahl zur Verfügung gestellt und wurden einstimmig in ihren Ämtern bestätigt.

Einstimmig stimmten die Anwesenden auch dem Vorschlag des Vorstandes zu, einen Mietvertrag über fünf Jahre für das gesamte Heimathaus abzuschließen.

Zum Schluss der Versammlung gab es noch eine reizende Überraschung: Hedwig Siemkes trug zum größten Vergnügen der Zuhörer eine plattdeutsche Liebesballade von "Jan en Griet" vor und erhielt stürmischen Beifall.

Für die musikalische Umrahmung des Abends sorgte in bewährter Weise Günter Rösen, dem es wie immer gelang, seine Zuhörer zum begeisterten Mitsingen zu bringen.

Das Protokoll der Mitgliederversammlung kann beim Schriftführer Gerhard Krause angefordert werden, ebenso der Jahresbericht 2012.

 

Der Vorstand mit Ehrenmitglied Erich Pasdag. v.l.: Marianne Meyer, Kurt istemaas, Fritz Ernst, Theo Gasseling, Henk Lubbers, Cilly Achterhoff, Gerhard Krause, Erich Pasdag, Franz Lümen, Hans-Hermann Helmes. Nicht im Bild: Alexa Schirrmacher. (Bild: Peggy Mendel)

19.2.2013


 

 

Nachbarlicher Besuch

Auch unsere Isselburger Freundinnen und Freunde sind wanderlustige Gesellen. 23 Mitglieder des Heimatkreises Isselburg machten sich am 2. Februar auf, um uns im Heimathaus einen Besuch abzustatten. Bei Kaffee und Kuchen saß man im gemütlich geheizten Schlachthaus beisammen und besichtigte anschließend das Heimathaus aufs Genaueste. Die Teilnehmer zeigten sich von der Fortentwicklung im Haus nach der Anmietung der Räume im Obergeschooss beeindruckt.

Marianne Meyer kündigte einen baldigen Gegenbesuch in Isselburg an - möglicherweise anlässlich der Mittsommenrnachtswanderung 

9.2.2013


 

Winterwanderung

Ein anspruchsvolles Programm erwartete die Teilnehmer der diesjährigen Winterwanderung am 26. Januar. Über 40 Mitglieder und Gäste hatten sich am Heimathaus eingefunden, um den Vehlinger Wald westlich der Anholter Straße zu erkunden

Die Erinnerung an ein tragisches Ereignis vor über 67 Jahren stand am Anfang der Tour: Einen Monat nachdem die Front des Zweiten Weltkrieges über Megchelen und Anholt hinweggerollt war, kamen In der Nähe der Buchenallee am 26. April 1945.Henrikus Visser und Antonius ter Voert aus Megchelen ums Leben, als sie mit ihrem Pferdewagen beim Holzsammeln auf eine Mine fuhren. Im Dezember 2012 haben Familienangehörige eine Gedenktafel zur Erinnerung an die Toten  aufgestellt. In Gegenwart der Familien legten Mitglieder des Heimatvereins einen Kranz nieder. "An dieser Gedenkstätte erinnern wir uns an das unendliche Leid, das der Krieg über die Menschen gebracht hat", sagte Gerhard Krause. "Wir müssen alles daran setzen, dass sich ein solches Geschehen niemals wiederholt." 

Bei dem anschließenden Spaziergang durch den winterlichen Wald erläuterte Forstrat Rolf Schwartke die moderne Waldbewirtschaftung, die auch den Vehlinger Wald in den vergangenen Jahren grundlegend verändert hat - nicht immer zum Gefallen der Naturfreunde. Ziel ist die Schaffung eines naturnahen, artenreichen und stabilen Mischwaldes mit qualitativ hochwertigen Bäumen, der sich weitgehend selbst verjüngt. Die Anlage von Monokulturen und Kahlschläge sollen in Zukunft vermieden werden.

Auf dem Rückweg wurden die Wanderer auf dem Hof Siemkes/ van Hal freundlich empfangen und konnten sich innerlich und äußerlich aufwärmen. Hedwig Siemkes trug zum Vergnügen der Teilnehmer ein plattdeutsches Gedicht über "Jan en Griet" vor und erhielt  großen Beifall.

Zurück im Heimathaus saß man noch lange im gemütlich beheizten Schlachthaus gesellig beisammen. 

 

 

27.1.2013


 

Letzte Vorstandssitzung 2012

Zu seiner fünfzehnten und letzten Sitzung des Jahres traf sich der Vorstand am 11. Dezember im Heimathaus. Ausnahmsweise wurde einmal nicht nur gearbeitet, sondern bei guten Getränken und kleinen Köstlichkeiten fröhlich gefeiert.

Der Vorstand bei seiner Sitzung am 11.Dezember 2012. Von links: Cilly Achterhoff, Fritz Ernst, Kurt Istemaas, Henk Lubbers, Franz Lümen, Hans-hermann Helmes, Marianne Meyer, Gerhard Krause. Nicht im Bild: Alexa Schirrmacher, Theo Gasseling.

20.12.2012


 

Advent im Heimathaus

Zwei Tage lang duftete es im Heimathaus nach frischem Tannengrün und Glühwein, im Hof roch es verlockend nach Buchweizenpfannkuchen und Panhas, ein lustiges Feuer bullerte im Ofen, und das ganze Haus war hell erleuchtet.

Am Vorabend des 1. Adventssonntags hatte der Heimatverein alle Mitglieder und Freunde eingeladen, miteinander den Beginn der Vorweihnachtszeit zu feiern. Trotz des winterlichen Wetters waren viele der Einladung gefolgt und ließen sich's in den gemütlichen Räumen wohl sein. Man saß im Schlachthaus beisammen oder lauschte im "Grünen Zimmer" den plattdeutschen Geschichten, die Änne Oppermnann vortrug. Es wurde spät an diesem Abend....

Hochbetrieb herrschte dann am Sonntag, als der Adventsmarkt vor dem Rathaus seine Stände öffnete und die zahlreichen Besucher über den Markt und durch die Hohe Straße flanierten. Die offene Tür des Heimathauses lud zum Eintreten ein, und kaum einer ging vorbei, ohne einen Blick ins Haus zu werfen und, neugierig geworden, zu verweilen. Am Nachmittag kam Günter Rösen mit der Geangsgruppe ees Isselburger Blasorchaeters und erfreute die Besucher mit adventlichen Liedern. Die fleißigen Köchinnen kamen mit dem Braten kaum nach, denn keiner wollte wieder gehen, ohne wenigstens den berühmten Pfannkuchen probiert zu haben. Schon vor dem Ende des Tages war der letzte Rest Teig verbraten.

Es war das dritte Mal, dass Adventsmarkt, den der Stadtmarketingverien "Isselburg activ Marketing" veranstaltet und auf dem viele Anholter Vereine präsent waren, der Basar des Katholischen Frauengemeinschaft im Pfarrheim und die Adventsfeier im Heimathaus am gleichen Tage stattfanden. Auch die St.Pankratiuskirche war zur Besichtigung geöffnet, Bernhard Barking führte durch das Gotteshaus, und Organist Wolfgang Orth ließ die Orgel erklingen. Am Ende waren sich alle Beteiligten einig, dass die gemeinsame Veranstaltung eine gute Werbung für Anholt und seine Vereine war und alle davon profitiert haben. 

 

 

 

 

 

 

 

 

10.12.2012


 

Die Geschichte vom Teilen

Traditioneller St. Martins-Zug der Anholter Kinder am 7. November 

Wohl 400 Kinder mit ihren selbst gebastelten Laternen standen  aufgeregt an der Schneidkuhle, um nur ja kein Wort von der Martinslegende zu verpassen, die von Michael Kempkes (St. Martin) und (Bettler) aufgeführt wurde. Gespannt verfolgten sie die Begegnung des Heiligen mit dem Bettler. Anschließend zogen sie durch die Straßen der Stadt, begleitet vom Tambourkorps und einer Bläsergruppe des Isselburger Blasorchesters, und sangen das alte Martinslied: "Söntte Martins Vögelken hät so'n rond, rond Kögelken..." Am Ende gab es wie immer für jeden eine Gabentüte, die Mitglieder des Heimatvereins am Abend vorher gepackt hatten. Für die Sicherheit beim Umzug sorgten Polizei, Feuerwehr und DRK  Natürlich stattete St. Martin auch diesmal denh Patienten des Augusta-Hospitals seinen Besuch ab.

Schon Wochen vorher hatten die Vorbereitungen des Zuges begonnen. Überall in dne Kindergärten und in der Grundschule wurden eifrig phantasievolle Laternen geklebt und bemalt. Sammler waren unterwegs, um bei der Anholter Bevölkerung Spenden zu sammeln; die flossen wieder so reichhaltig, dass jedes Kind eine randvoll gefüllte Gabentüte mit nach Hause nehmen konnte.

Der Heimatverein bedankt sich herzlich im Namen der Kinder bei allen Spendern und bei allen Mitwirkenden. Der Martinszug, der seit 1928 in Anholt veranstaltet wird, gehört zu den schönen Anholter Traditionen, deren Pflege sich der Heimatverein angelegen sein lässt.

 

 

 

 

 

 

 

 

11.11.2012


 

Heimatverein stellt beim IG-Treffen aus 

Am 16. Treffen der "Interessengemeinschaft reiner Fanfarenzüge NRW" am 24./25. September 2012 beteiligte sich der Heimatverein mit einem Stand, auf dem er vor allem Bilder aus dem alten Anholt präsentierte und mit einer Reihe von Kinderspielen die jüngeren Festteilnehmer anlockte. 

Das Treffen fand bei herrlichem Wetter statt, und besonders das gemeinsame Musizieren aller Züge auf dem Vorplatz der Wasserburg wird den Teilnehmern und zahhllosen Zuschauern in Erinnerung bleiben.

s. Bericht auf www.igtreffen-2012.de 

28.9.2012


 

 Ausstellung "Das schwere Leben der Gertrud von Milendonck" feierlich eröffnet

Etwas ganz Besonderes hatte sich der Heimatverein für die Eröffnung der Ausstellung "Das schwere Leben der Gertrud von Milendonck" am 16. September ausgedacht.

Um 10.30 Uhr versammelten sich Abordnungen des Heimatvereins in ihrer malerischen Tracht, des Bürgerschützenvereins in Uniform und der Fahnenschwenker und der Grenzlandlaienspieler in historischen Kostümen auf dem Burghof der Wasserburg Anholt. Bei herrlichem Sommerwetter wurden sie dort von der Vorsitzenden des Heimatvereins, Marianne Meyer, begrüßt, bevor der Schlossherr Carl-Philipp Fürst zu Salm-Salm das Wort nahm und in einer launigen Rede auf die engen Beziehungen seines Hauses zu der Hauptperson der Ausstellung einging. Grüße des Vereins "Bredevoorts Belang", mit dem gemeinsam der Heimatverein die Ausstellung konzipiert hatte, überbrachte Hans de Graaf. Musikalisch umrahmt wurde die Feier vom Tambourkorps Anholt.

In ihrer Begrüßungsrede schilderte Marianne Meyer Gertrud von Milendonck, Gemahlin des früh gefallenen Jakob II. von Bronckhorst-Batenburg, Burgherrin auf Burg Anholt und Pfandherrin von Bredevoort von 1582 bis 1612, als umsichtige und tatkräftige Frau, die in schwieriger Zeit die Verwaltung der Famiuliengüter übernehmen musste. "Mit dieser Veranstaltung und der Ausstellung gedenken wir der schweren Jahre der Gertrud von Milendonck vor 400 Jahren und drücken ihr unsere Bewunderung aus", sagte Marianne Meyer.

Nach der Eröffnungszeremonie ging es mit klingendem Spiel über den Hoff'sen Dik, den alten Verbindungsweg zwischen Schloss und Stadt, zum Heimathaus in der Hohen Straße. Im Hof des Heimathauses enthüllte Bürgermeister Rudolf Geukes, assistiert von Fritz Ernst, ein zeitgenössisches Bild der Gertrud. 

Viele Teilnehmer nahmen die Gelegenheit wahr, einen ersten Blick in die Ausstellung zu werfen. Für alle Interessierten besteht  bis Ende Oktober die Möglichkeit, die Ausstellung zu besuchen. Öffnungszeiten sind jeweils dienstags von 17 bis 19 Uhr. Besichtigungen außerhalb dieser Zeiten sind jederzeit nach Vereinbarung möglich (Fritz Ernst, Tel. 02874/9268). Der Eintritt ist frei.

Im Jahrbuch 2012 des Kreises Borken erscheint im Dezember ein ausführlicher Artikel über die Geschichte der Anholter Pfandherrschaft in Bredevoort.

 

16.9.2012


 

 Jahresausflug nach Soest und zur Möhnetalsperre

58 erwartungsvolle Teilnehmer stiegen am 12. September an der Schneidkuhle in den Bus, der sie nach Soest bringen sollte. Unter lebhaften Gesprächen verging die Fahrzeit wie im Fluge. In der bezaubernden mittelalterlichen Soester Altstadt gab es eine ausführliche Führung zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten. Nach der Mittagspause ging die Fahrt weiter zur Möhnetalsperre, und die ganze Gesellschaft bestieg das MS "Möhnesee" zu einer einstündigen Rundfahrt über die Talsperre. An Bord gab es Kaffee und Kuchen.  Eine Führung über die Staumauer mit Erklärungen zu den technischen Einrichtungen schloss sich an. Der Ausflug endete wie immer mit dem gemeinsamen Abendessen bei Legeland. Allgemeines Fazit: "Ein wunderschöner und interessanterTag!"

Einmal mehr hatte Theo Gasseling den Ausflug perfekt organisiert - so perfekt, dass sogar pünktlich zur Ankunft in Soest der Regen aufhörte und die vorsorglich mitgenommenen Regenschirme im Futteral bleiben konnten.

Die Fotos schoss Brigitte Gütlinger.

 

 

15.9.2012


 

 

Ausstellung "Reklame vor 125 Jahren"

In einer kleinen Ausstellung von Presseausschnitten konnte man sich in den vergangenen Wochen davon überzeugen, welche Rolle schon vor 125 Jahren fantasievolle Reklame spielte, wenn man seine Erzeugnisse an den Mann oder an die Frau bringen wollte. Man erfuhr, wo es Dreschmaschinen zu kaufen gab, aber auch, dass Barterzeugungspomade unfehlbar auch bei 16jährigen zu kräftigem Bartwuchs führt.

Werner Volmering hatte dem Heimatverein zahlreiche Ausgaben des "Allgemeinen Anzeigers für Rees und die umliegenden Ortschaften" und der Zeitschrift "Das Baugewerk" geschenkt, die vermutlich der Bauschreiner Langenbach aus Isselburg in den Jahren 1880 bis 1905 gesammelt hatte. Eine kleine Auswahl der darin veröffentlichten Anzeigen war jetzt im Heimathaus zu sehen - ein schönes Zeugnis für lebendiges Geschäftsleben in der damaligen Zeit.

13.8.2012


 

Palmsonntagszug

Wohl 50 Palmstöcke wurden beim traditionellen Anholter Palmsonntagszug vom Markt über Hohe Straße, Eiermarkt und Wall zur St.Pankratiuskirche getragen, geschmückt von fleißigen Elternhänden  mit Palm, Palm-Möskes, Backwerk und Rosinen- oder Pflaumenketten. Wie immer hatte der Heimatverein in Zusammenarbeit mit der Pfarrgemeinde den Zug ausgerichtet. Die Vorsitzende Marianne Meyer begrüßte die Teilnehmer vor dem historischen Rathaus und bedankte sich fürs Mitmachen. Ein besonderer Dank ging an die Bläsergruppe des Isselburger Blasorchesters, die den Zug begleitete.

Mehr zur Tradition des Palmsonntagszuges lesen Sie auf der Seite Tradition/Bräuche.

 



2.4.2012

 


 

  

Ausstellung "Anholt im 2. Weltkrieg" eröffnet

Vor 67 Jahren im März 1945 fiel Anholt in Schutt und Asche - Opfer eines größenwahnsinnigen Regimes, das sich mit der ganzen Welt anlegen wollte und am Ende mit Millionen Toten und verwüsteten Städten dafür bezahlen musste  "Daran soll erinnert werden, um dem derzeitigen Aufkommen des Nationalismus und Rechtsextremismus Einhalt zu gebieten", wie Dr. Theo Veelken am 25. März in seinem Einführungsvortrag zur Ausstellung "Anholt im 2.Weltkrieg - Bilder und Dokumente 1941 bis 1945" sagte. Veelken hatte mit einer Sammlung von Flugblättern den Anstoß zu dieser Ausstellung gegeben. Flugblätter sollten den Widerstandswillen des Gegners durch gezielte Verbreitung von Informationen untergraben, die im Lande selbst unterdrückt wurden. Im 2.Weltkrieg benutzten besonders die Engländer unter Leitung des Journalisten Sefton Delmer dieses Mittel der psychologischen Kriegsführung und warfen auf ihre Deutschlandflügen zahllose Blätter ab. Natürlich war das Aufbewahren von Flugblättern unter schwere Strafandrohung gestellt. Dass Veelken sich als (1941) 15jähriger Schüler über das Verbot hinwegsetzte, begründete er in seinem Vortrag mit dem alten römischen Rechtsgrundsatz "Audiatur et altera pars" - "auch die andere Seite möge gehört werden", der dem Lateinschüler schon geläufig war. 

Ausstellungsmacher Fritz Ernst hatte um die Flugblätter herum zahlreiche Bilder und Dokumente aus den letzten Kriegsmonaten zusammengestellt, in denen Anholt in die Hauptstoßrichtung der über den Rhein drängenden allierten Truppen geriet, darunter die erschütternden Bilder von der schwer zerstörten Stadt und ihrer Wasserburg sowie Berichte von Zeitzeugen.

Mehr als 35 Besucher kamen zur Eröffnung, darunter auch viele Anholter, die das Kriegsende in ihrer Stadt noch miterlebt haben. Bürgermeister Rudolf Geukes wünschte sich, ganz im Sinne von Dr.Veelkens einleitenden Worten,  dass gerade auch Jüngere und Schüler die Ausstellung besuchen sollten, und empfahl den Schulen vor Ort, Kontakt mit dem Heimatverein aufzunehmen.

   

27.3.2012


 Mitgliederversammlung am 26.Februar 2012

75 Mitglieder konnte die Vorsitzende Marianne Meyer zur Mitgliederversammlung im Pfarrheim am Steinweg begrüßen. In ihrer Begrüßungsworten ging sie auf einige der wichtigsten Projekte des Heimatvereins ein  In Kürze wird mit der Aufstellung der Tafeln an historischen Punkten in allen Isselburger Ortsteilen begonnen; dabei handelt es sich um ein gemeinsames Projekt aller Heimatvereine in der Stadt Isselburg, das seit vier Jahren vorbereitet wird und nun dank der Unterstützung durch sie Sparkassenstiftung verwirklicht werden kann.

Ein besonderer Dank der Vorsitzenden ging an die vielen Helfer, die bei den zahlreichen Aktionen 2011 mitgewirkt haben. Als kleines Dankeschön wurden alle am 21. Februar 2012 zu einem Helferfest ins Heimathaus eingeladen. 

Den Jahresbericht  erstattete im Anschluss Schriftführer Gerhard Krause s. ganz unten auf dieser Seite. Unter den Veranstaltungen 2011 waren einige Premieren, z.B. die Bastelstunden im Heimathaus und vor allem die Stadtführungen mit dem Nachtwächter. (Den vollständigen Bericht finden Sie am Ende dieser Seite.) Der 2. Vorsitzende Fritz Ernst trug den Kassenbericht vor.

Nach Schluss des "offiziellen" Teils lasen Änne Oppermann und Franz Brömmling plattdeutsche "Dööntjes ut de aolde Tijd" vor, in denen die Wintervergnügen der Anholter Kinder in früherer Zeit geschildert wurden.

Für die musikalische Umrahmung des Abends mit Volksliedern sorgte Günter Rösen, und die Teilnehmer sangen begeistert mit. Seit langer Zeit kam wieder einmal das Lied "Anholt'se Jonges" zu Gehör, das erstmals in der Festschrift zur 600 Jahr-Feier der Stadtwerdung Anholts veröffentlcht wurde (s.u.). Der oder die Autoren sind namentlcih nicht mehr bekannt. Die Melodie schrieb Hermann Winthuis, jedoch waren die noten verschollen. Mit Hilfe von Gerd de Rooy und Franz Jolinkwurde die Melodie jetzt rekonstruiert und wurde von Georg ter Voert aufgeschrieben.
 

 

28.2.2012


 Winterwanderung

Ein Besuch beim Golfklub Wasserburg Anholt stand am 21.Januar auf dem Programm der Winterwanderung. 42 unternehmungslustige Wanderer hatten sich trotz schlechten Wetters am Heimathaus eingefunden, um die seltene Gelegenheit zu nutzen, einmal über den Golfplatz zu spazieren. Im neu errichteten Klubhaus wurden sie vom Chef-Greenkeeper Rainer Paus willkommen geheißen, der gemeinsam mit 6 Kollegen für die Pflege des Golfplatzes zuständig ist. Nach einem Umtrunk ging's weiter zum Betriebshof des Golfklubs im ehemaligen Gut Schlüsen.

Der Golfplatz des Klubs gilt wegen seiner Einbettung in die Parklandschaft in unmittelbarer Nachbarschaft der Wasserburg als einer der schönsten weit und breit und zieht Golfbegeisterte aus ganz Nordrhein-Westfalen und den benachbarten Niederlanden an. In diesem Jahr feiert er sein 40jähriges Bestehen.

Das Gelände umfasst 65 Hektar, darunter einen großen Teil Wald- und Wasserflächen. 20 Hektar sind Rasen(Spiel-)fläche und unterliegen einer intensiven Pflege. Weitere 20 Hektar werden in großen Abständen gemäht. Die Teilnehmer zeigten sich beeindruckt von dem dafür notwndigen Maschinenpark. 

Nach der Rückkehr saß man noch lange im Heimathaus gemütlich beisammen.

28.1.2012


 Ein Haus für Kerbtiere

 

Hochbetrieb im Heimathaus! Wieder einmal war Bastelstunde im Schlachthaus angesagt, und zahlreiche Kinder mit ihren Eltern waren der Einladung von Heimatverein und NABU gefolgt, Insektenhotels zu basteln. Kurt Istemaas und Michael Kempkes hatten die Häuser entworfen, die mit ihren verschiedenen Unterschlupfmöglichkeiten - Lochklinker, Tannenzapfen, Schilfrohr - verschiedenen Insektenarten als Heimstatt und Winterquartier dienen können. Die Holzteile hatte Kurt Istemaas vorgefertigt, und nun waren viele geschickte kleine Hände damit beschäftigt, sie zusammen zu setzen. Die Begeisterung der Eltern stand der ihrer Kinder nicht nach, und am Ende gingen alle stolz mit dem neuen Gartenschmuck nach Hause. Am Rande gab es viel Wissenswertes über die sechsbeinigen Hotelgäste zu erfahren.

Die Bastelstunden des Heimatvereins sind inzwischen zu einem festen Bestandteil des Veranstaltungsprogramms geworden (s.die Berichte weiter unten auf dieser Seite), und wenn wir recht beobachtet haben, gibt es auch scho Stammgäste, die jedes Mal dabei sind.

 

 

18.1.2012

 


 

 

Erfolgreicher Nachtwächter 

Mit dem Anholter Nachtwächter geht es allmählich wie mit dem Rattenfänger von Hameln. Wenn er vor dem Rathaus in sein Horn bläst und die Stunde aussingt, kommen die Menschen von weit und fern, um seinen Erzählungen zu lauschen und ihm anschließend durch das abendliche Anholt zu folgen. Am Ende der Führung verschluckt dann das Heimathaus alle Teilnehmer und gibt sie oft erst spät in der Nacht wieder heraus.

Am 30.Dezember führte Bernhard Barking zum letzten Mal 2011 wissbegierige Besucher durch unsere Stadt. 42 Teilnehmer hatten sich eingefunden und verfolgten mit Spannung die Geschichten aus alter Zeit. Die Gesamtzahl aller Teilnehmer seit der ersten Führung am 19.März liegt über 150; damit ist sie eine der erfolgreichsten Veranstaltungen des Heimatvereins im abgelaufenen Jahr. 

Übrigens: Die nächste Nachtwächterführung beginnt am 10.Februar 2012, wie immer um 19 Uhr am historischen Rathaus am Markt!

 

31.12.2011

 


 

Krippenfahrt zum Heimathaus!

Im Fenster des Heimathauses, das im Jahresverlauf von Fritz Ernst mit aktuellen Ausstellungen dekoriert wird, steht jetzt, passend zur Weihnachtszeit, eine liebevoll dekorierte und mit Figuren lebensvoll gestaltete Krippe. Margret und Clemens Heßeling stifteten das Stallgebäude. Es lohnt, einmal vorbei zu schauen! 

 

22.12.2011 


 

 Ein wunderschönes Fest!

Es war spät, als die letzten nach Hause gingen. Zu gemütlich war es im Heimathaus am Vorabend des 1.Advent gewesen, man hatte zusammengesessen und geplaudert und dem Glühwein zugesprochen; manche Geschichte aus früheren Tagen wurde erzählt, und die "guije aolde tijd" wurde wieder lebendig.

Pünktlich um 18 Uhr erschienen die ersten Gäste und wurden herzlich willkommen geheißen. Das Heimathaus war festlich geschmückt, im Schlachthaus verbreitete der Ofen wohlige Wärme, im Hof war ein Lagerfeuer angezündet, und tatsächlich konnte man bis spät in die Nacht im Freien sitzen. Der Duft von gebratenem Speck lag in der Luft und machte Appetit auf Buchweizenpfannkuchen und Panhas.

Mit ihren Liedern stimmten die Sänger des Isselburger Blasorchesters und des Männergesangveriens Eintracht auf die Vorweihnachtszeit ein. Änne Oppermann las aus den plattdeutschen Döntjes von Ev Onstein vor; das Lesezimmer fasste die Zahl der Zuhörer kaum. Im Schlachthaus waren Stände mit Geschenkartikeln aufgebaut auch die Futterhäuschen (s.Bericht unten) konnten Nichtbastler dort erwerben.

"Ein rundum gelungener Abend", das war das einhellige Urteil aller Gäste, als man nach Hause ging, und: "Wir kommen im nächsten Jahr bestimmt wieder zum Adventsfest!"

 

  

 

1.12.2011

 


 

Vorgesorgt

Die Bastelstunden im Heimathaus werden immer beliebter! Am 19.November waren Kinder mit ihren Eltern zum Basteln von Vogelfutterhäuschen und Nistkästen eingeladen. Kurt Istemaas hatte die Teile vorgefertigt, die in Eigenarbeit unter seiner fachkundigen Anleitung zusammengesetzt werden mussten; auch Hans Driewer und Hans-Hermann Helmes standen hilfreich zur Seite. Mancher kleine Bastler bekam richtig rote Bäckchen vor lauter Anstrengung und Konzentration. Und weil Basteln hungrig macht, verschwand der selbstgebackenen Kuchen von Gertrud Istemaas ganz schnell. Unentschieden blieb eigentlich nur, wer nun den größten Spaß an der Sache hatte: Die Kinder oder ihre Eltern und Großeltern.

Jedenfalls braucht jetzt kein Vögelchen im Winter in Anholt Hunger zu leiden - es ist bestens vorgesorgt!

20.11.2011

 


  

St. Martin zog durch Anholt

Am 9.November zog St.Martin wieder durch Anholt, und fast 400 Kinder folgten, um auf der Schneidkuhle die Aufführung der Martinslegende mit zu erleben. Anschließend ging der Zug, amgeführt von Vorstandsmitgliedern des Heimatvereins und begleitet durch das Tambourkorps und eine Bläsergruppe des Blasorchesters, auf seinen Weg durch den Ort. Ein herrlicher Vollmond schien und leuchtete mit den zahllosen Laternen der Kinder um die Wette; viele Anwohner am Zugweg hatten ihre Fenster erleuchtet und liebevoll geschmückt - es war eine tolle Stimmung!

Die Spendenfreudigkeit der Anholter Bevölkerung machte es auch in diesem Jahr möglich, dass alle Kinder reich beschenkt nach Hause gehen konnten. Dafür dankt der Heimatverein ganz herzlich!

11.11.2011

 


Erfolgreiche Ausstellung "Anholter Handwerk und Handel"

Im September und Oktober war im Heimathaus die Ausstellung "Anholter Handwerk und Handel" mit Bildern unseres Mitglieds Bernhard Ernst zu sehen. In den 8oer Jahren des vorigen Jahrhunderts hat er in zahlreichen Bildern Anholter Handwerker und Geschäftsleute bei ihrer Tätigkeit porträtiert. Zunächst waren es die "aussterbenden" Handwerksberufe, die ihn intereseierten. Viele Handwerker, die ihren Beruf eigentlich schon an den Nagel gehängt hatten, haben sich für die Aufnahmen noch einmal richtig ins Zeug gelegt, wie Bernhard Ernst erzählt. Im Laufe der Zeit erweiterte sich die Fotosammlung immer mehr. Die Bilder sind zeitgeschichtliche Dokumente von unschätzbarem Wert.

Viele Anholter nahmen die Gelegenheit wahr, sich noch einmal in alte Zeiten zurück zu versetzen.

Die untenstehenden Bilder zeigen den Messerschmied Georg Schmeink und den Schmied Willi Schmeink bei ihrer Arbeit.

30.10.2011

 


 Wetterfest

Auch von dichtem Nebel ließen sich die mehr als 30 Teilnehmer nicht davon abhalten, am 2.Oktober zur letzten diesjährigen Radtour zu stsrten. Aber wie sagt das Sprichwort? "Wenn Engel radeln, lacht der Himmel!" Und so kam es dann auch: Auf der Rückfahrt vom Frühstück bei Beusing-Terhorst schien die schönste Herbstsonne.

Großer Dank galt den nimmermüden Organisatoren der Touren: Theo Achterhoff, Heinz Bent und Toni Tenbensel.

Leider ist jetzt erstmal Winterpause. Aber im nächsten Jahr geht's wieder los! Am 7.Mai 2012 radeln wir wieder!

3.10.2011

 


 
"Kulturtouristen" in Anholt 

Am 11.September startete die 1.Isselburger Kulturtour durch Isselburg. Die Heimatvereine hatten die Programme in den Ortsteilen koordiniert. Nach Stationen in Werth und Heelden wurden die Teilnehmer - über 100 an der Zahl, die meisten von ihnen mit dem Fahrrad - in Anholt von Mitgliedern der Grenzlandlaienspieler in historischen Kostümen willkommen geheißen. Im Heimathaus wurden sie mit Zwiebelkuchen, den Christel Scheffer in großen Menken buk, und Federweißem bewirtet. Franz Lümen lud zur Besichtigung des Eiskellers ein, und in der St.Pankratiuskirche stand Bernhard Barking wissbegierigen "Touristen" Rede und Antwort. Der Pfarrcäcilienchor erfreute die Besucher mit einigen Liedern  

 

13.9.2011

 


 Jahresausflug mit großer Beteiligung

Solch eine große Beteiligung gab es schon Jahre nicht mehr! Theo Gasseling, der die Tour wie immer perfekt geplant hatte, konnte 62 Teilnehmer an Bord der Busse zur Fahrt nach Münster begrüßen.

In Münster wurde die Gruppe von echten Anholter Jungs begrüßt: Rainer Vickermann und Werner Schütt standen bereit, um nach Wunsch durch den Botanischen Garten oder die Innenstadt von Münster zu führen. Nach der Mittagspause gimg's zum Freilichtmuseum Mühlenhof; Frau Freese führte sachkundig und mit viel Humor durch den Museumshof. Besonders interessant waren die Geschichten aus dem täglichen Leben der Landwirte in früherer Zeit.

Beim Abendessen bei Legeland war die einhellige Meinung, dass es ein wunderschöner Ausflug war. Theo Gasseling wurde ermuntert, so weiter zu machen!

10.9.2011

 


 Unsere "Handwerker" haben wieder ganze Arbeit geleistet! 

Die ehemalige Werkstatt Roes, die zuletzt als Teil des Rathauses gedient hatte, musste im Zuge der Sanierungsarbeiten abgerissen werden. Franz Lümen fand, dass die Sprossenfenster im Erdgeschoss doch ganz gut zum Hof des Heimathauses passen würden. Gedacht - getan. Die Fenster wurden vorsichtig geborgen und mit großem Arbeitseinsatz in den Zwischentrakt zwischen ehemaligem Laden und dem Schlacht-haus eingemauert. Franz mauerte, Theo Achterhoff, Franz Bollwerk, Theo Gasseling und Kurt Istemaas halfen mit. Das Ergebnis(s.Bild): Die Wand sieht aus, als wären dort nie andere Fenster drin gewesen, und der Hof ist schöner als zuvor.

 

 
 8.8.2011

 


 

 Mittsommernachtstour

Dunkle Wolken am Himmel, nasse Pfützen auf den Straßen - es sah nicht gut aus für die Mitt-sommernachtswanderung am 18.Juni, die diesmal als Radtour zur Mühle in Voorst führen sollte. Umso mehr freute sich die Vorsitzende Marianne Meyer, als sie trotzdem fast 30 wetterfeste Radler am Start begrüßen konnte. Wohlversehen mit regendichter Kleidung machte man sich auf den Weg - und kam tatsächlich trocken an. Pünktlich zur Ankunft setzte Regen ein. Der Müller Johann Veldhorst führte durch die Mühle, die ein wechselvolles Schicksal durchlebt hat: 1867 erbaut, wurde sie später überwiegend mit Motorkraft betrieben. Im 2.Weltkrieg schon schwer beschädigt, erlitt sie in den fünfziger Jahen weiter Schäden durch Blitzschlag und wurde danach bis auf den Turmstumpf zu-rückgebaut. Die "Stichting Korenmolen Voorst" schaffte es nach mehr als zwölf Jahren Vorbereitung und zweijähriger Bauzeit die Mühle einschließlich Mahltechnik vollständig zu restaurieren. Am 27.November 2010 wurde sie feierlich wieder in Betrieb genommen und ist heute wieder in der Lage, Viehfutter zu mahlen. Nach einem herzlichen Dank an den "Molenaar" machten sich die Teilnehmer auf den Heimweg und kamen - o Wunder! -  wieder trocken im Heimathaus an. Dort saß man noch lange bei Bier und Bockwurst zusammen. 

 

 

 

 

 

19.6.2011

 

   


  

 

Palmsonntagsumzug

Auch in diesem Jahr richtete der Heimatverein gemeinsam mit der Kirchengemeinde St.Pankratius den traditionellen Palmsonntagsumzug aus. Bei schönstem Frühlingswetter trafen sich die teilnehmenden Kinder mit ihren Eltern und vielen Zuschauern am 17.April auf dem Markt. Bevor Pastor Klaus Winkel die Palmstöcke segnete, erklärte er den Ursprung der Palmsonntagsumzüge. Mit ihnen wird des Einzugs Jesu Christi nach Jerusalem gedacht, wo das Volk ihm zujubelte und Palmenzweige streute.

Vom Markt ging der Umzug, begleitet von einer Bläsergruppe, über  Hohe Straße, Eiermarkt und Wall zur Kirche.

 

 


  

 

 

Der Nachtwächter zog durch Anholt...

...und 40 Teilnehmer folgten, als Bernhard Barking im historischen Kostüm eines Nachtwächters am 19.März die erste Nachtwanderung durch Anholt mit dem Aussingen der Stunde ("Hört Ihr Leut' und lasst Euch sagen, uns're Uhr hat sieben geschlagen..") am Rathaus begann. Neben Informationen über den Beruf eines Nachtwächters - der noch bis 1922 seines Amtes in Anholt waltete -  gab es Historisches über Anholt und seine Wasserburg und Erzählungen und Anekdoten aus dem Anholter Leben. 

Die Wanderung endete im Heimathaus, wo man noch lange zusammen saß und Geschichten aus alter Zeit wieder aufleben ließ.

 

 

 


 

 


  

 

Neue Wohnungen für unsere Vögel 

Heimatverein und NABU-Ortsgruppe Isselburg hatten am 15.Januar zu einer Aktion "Nistkästen basteln" ins Heimathaus eingeladen. Fast 50 Kinder kamen mit ihren Eltern, um unter fachkundiger Anleitung Nistkästen für verschiedene einheimische Vogelarten zu bauen. Kurt Istemaas hatte die Einzelteile vorbereitet, und bewaffnet mit Schrauber und Hammer machten sich die jungen Besucher daran, die Kästen zusammen zu bauen. Gegen eine Kostenbeitrag konnte man die Kästen auch mit nach Hause nehmen, um sie im Garten aufzuhängen. 

Wie Michael Kempkes vom NABU erklärte, werden die Nistkästen für den Erhalt unserer heimischen Vogelwelt immer wichtiger, da in den vergangenen Jahren viele alte Bäume mit natürlichen Aushöhlungen gefällt wurden. Dadurch sind sogar Vogelarten wie der "Allerweltsvogel" Sperling oder auch der Star in ihrem Bestand bedroht.

Die Aktion war ein großer Erfolg für die Ausrichter. Der Heimatverein wird auch weiterhin Veranstaltungen für junge Familien mit Kindern anbieten.

  

 


 

 

7,65m!

 

30 frohgemute Wanderer starteten am 22.Januar zur diesjährigen Winterwanderung. Ziel war die "Dicke Anna" im Schievekampswald.

Wie die "Dicke Anna", eine etwa 400 Jahre alte Eiche, zu ihrem Namen kam, erzählt der Volksmaund so: Eines Tages ging ein kleines Mädchen mit ihren Eltern im Wald spazieren. Als es die große Eiche sah, rief es erstaunt aus: "Sieh mal, Mutti, der Baum ist genau so dick wie die Tante Anna bei Opa auf dem Hof!"

Obwohl kein offizielles Naturdenkmal, ist die windgebeugte Eiche doch ein einzigartiger Baum . Vieles hat sie in ihrem Leben gesehen. Zuletzt wurde sie im 2.Weltkrieg von Granatsplittern hart mitgenommen. Der Säge der Holzfäller entging sie, weil ihr Holz für die Furnierherstellung nicht mehr zu gebrauchen ist.

Anlässlich des Besuchs wurde die Dicke Anna wieder einmal vermessen. Stolze 7,65m beträgt der Umfang ihres Stammes 1,5m über dem Erdboden!

Nach der Wanderung gab's im Heimathaus Grünkohl und wärmende Getränke.


 

 

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