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Auf dieser Seite finden Sie Berichte aus dem Vereinsleben der vergangenen Monate sowie den aktuellen Jahresbericht. Berichte über länger zurückliegende Ereignisse sind im Archiv im Heimathaus abgelegt; bitte wenden Sie sich mit Fragen an Fritz Ernst, Tel.02874-9268, E-Mail: info@fed-isselburg.de

 

Winterwanderung

Ein Besuch beim Golfklub Wasserburg Anholt stand am 21.Januar auf dem Programm der Winterwanderung. 42 unternehmungslustige Wanderer hatten sich trotz schlechten Wetters am Heimathaus eingefunden, um die seltene Gelegenheit zu nutzen, einmal über den Golfplatz zu spazieren. Im neu errichteten Klubhaus wurden sie vom Chef-Greenkeeper Rainer Paus willkommen geheißen, der gemeinsam mit 6 Kollegen für die Pflege des Golfplatzes zuständig ist. Nach einem Umtrunk ging's weiter zum Betriebshof des Golfklubs im ehemaligen Gut Schlüsen.

Der Golfplatz des Klubs gilt wegen seiner Einbettung in die Parklandschaft in unmittelbarer Nachbarschaft der Wasserburg als einer der schönsten weit und breit und zieht Golfbegeisterte aus ganz Nordrhein-Westfalen und den benachbarten Niederlanden an. In diesem Jahr feiert er sein 40jähriges Bestehen.

Das Gelände umfasst 65 Hektar, darunter einen großen Teil Wald- und Wasserflächen. 20 Hektar sind Rasen(Spiel-)fläche und unterliegen einer intensiven Pflege. Weitere 20 Hektar werden in großen Abständen gemäht. Die Teilnehmer zeigten sich beeindruckt von dem dafür notwndigen Maschinenpark. 

Nach der Rückkehr saß man noch lange im Heimathaus gemütlich beisammen.

 


 

Ein Haus für Kerbtiere!

Hochbetrieb im Heimathaus! Wieder einmal war Bastelstunde im Schlachthaus angesagt, und zahlreiche Kinder mit ihren Eltern waren der Einladung von Heimatverein und NABU gefolgt, Insektenhotels zu basteln. Kurt Istemaas und Michael Kempkes hatten die Häuser entworfen, die mit ihren verschiedenen Unterschlupfmöglichkeiten - Lochklinker, Tannenzapfen, Schilfrohr - verschiedenen Insektenarten als Heimstatt und Winterquartier dienen können. Die Holzteile hatte Kurt Istemaas vorgefertigt, und nun waren viele geschickte kleine Hände damit beschäftigt, sie zusammen zu setzen. Die Begeisterung der Eltern stand der ihrer Kinder nicht nach, und am Ende gingen alle stolz mit dem neuen Gartenschmuck nach Hause. Am Rande gab es viel Wissenswertes über die sechsbeinigen Hotelgäste zu erfahren.

Die Bastelstunden des Heimatvereins sind inzwischen zu einem festen Bestandteil des Veranstaltungsprogramms geworden (s.die Berichte weiter unten auf dieser Seite), und wenn wir recht beobachtet haben, gibt es auch scho Stammgäste, die jedes Mal dabei sind. 


Erfolgreicher Nachtwächter 

Mit dem Anholter Nachtwächter geht es allmählich wie mit dem Rattenfänger von Hameln. Wenn er vor dem Rathaus in sein Horn bläst und die Stunde aussingt, kommen die Menschen von weit und fern, um seinen Erzählungen zu lauschen und ihm anschließend durch das abendliche Anholt zu folgen. Am Ende der Führung verschluckt dann das Heimathaus alle Teilnehmer und gibt sie oft erst spät in der Nacht wieder heraus.

Am 30.Dezember führte Bernhard Barking zum letzten Mal 2011 wissbegierige Besucher durch unsere Stadt. 42 Teilnehmer hatten sich eingefunden und verfolgten mit Spannung die Geschichten aus alter Zeit. Die Gesamtzahl aller Teilnehmer seit der ersten Führung am 19.März liegt über 150; damit ist sie eine der erfolgreichsten Veranstaltungen des Heimatvereins im abgelaufenen Jahr. 

Übrigens: Die nächste Nachtwächterführung beginnt am 10.Februar 2012, wie immer um 19 Uhr am historischen Rathaus am Markt!


 

Krippenfahrt zum Heimathaus!

Im Fenster des Heimathauses, das im Jahresverlauf von Fritz Ernst mit aktuellen Ausstellungen dekoriert wird, steht jetzt, passend zur Weihnachtszeit, eine liebevoll dekorierte und mit Figuren lebensvoll gestaltete Krippe. Margret und Clemens Heßeling stifteten das Stallgebäude. Es lohnt, einmal vorbei zu schauen! 

 

 


 

Ein wunderschönes Fest!

Es war spät, als die letzten nach Hause gingen. Zu gemütlich war es im Heimathaus am Vorabend des 1.Advent gewesen, man hatte zusammengesessen und geplaudert und dem Glühwein zugesprochen; manche Geschichte aus früheren Tagen wurde erzählt, und die "guije aolde tijd" wurde wieder lebendig.

Pünktlich um 18 Uhr erschienen die ersten Gäste und wurden herzlich willkommen geheißen. Das Heimathaus war festlich geschmückt, im Schlachthaus verbreitete der Ofen wohlige Wärme, im Hof war ein Lagerfeuer angezündet, und tatsächlich konnte man bis spät in die Nacht im Freien sitzen. Der Duft von gebratenem Speck lag in der Luft und machte Appetit auf Buchweizenpfannkuchen und Panhas.

Mit ihren Liedern stimmten die Sänger des Isselburger Blasorchesters und des Männergesangveriens Eintracht auf die Vorweihnachtszeit ein. Änne Oppermann las aus den plattdeutschen Döntjes von Ev Onstein vor; das Lesezimmer fasste die Zahl der Zuhörer kaum. Im Schlachthaus waren Stände mit Geschenkartikeln aufgebaut auch die Futterhäuschen (s.Bericht unten) konnten Nichtbastler dort erwerben.

"Ein rundum gelungener Abend", das war das einhellige Urteil aller Gäste, als man nach Hause ging, und: "Wir kommen im nächsten Jahr bestimmt wieder zum Adventsfest!"

 

 

 


Vorgesorgt

Die Bastelstunden im Heimathaus werden immer beliebter! Am 19.November waren Kinder mit ihren Eltern zum Basteln von Vogelfutterhäuschen und Nistkästen eingeladen. Kurt Istemaas hatte die Teile vorgefertigt, die in Eigenarbeit unter seiner fachkundigen Anleitung zusammengesetzt werden mussten; auch Hans Driewer und Hans-Hermann Helmes standen hilfreich zur Seite. Mancher kleine Bastler bekam richtig rote Bäckchen vor lauter Anstrengung und Konzentration. Und weil Basteln hungrig macht, verschwand der selbstgebackenen Kuchen von Gertrud Istemaas ganz schnell. Unentschieden blieb eigentlich nur, wer nun den größten Spaß an der Sache hatte: Die Kinder oder ihre Eltern und Großeltern.

Jedenfalls braucht jetzt kein Vögelchen im Winter in Anholt Hunger zu leiden - es ist bestens vorgesorgt!


St. Martin zog durch Anholt

Am 9.November zog St.Martin wieder durch Anholt, und fast 400 Kinder folgten, um auf der Schneidkuhle die Aufführung der Martinslegende mit zu erleben. Anschließend ging der Zug, amgeführt von Vorstandsmitgliedern des Heimatvereins und begleitet durch das Tambourkorps und eine Bläsergruppe des Blasorchesters, auf seinen Weg durch den Ort. Ein herrlicher Vollmond schien und leuchtete mit den zahllosen Laternen der Kinder um die Wette; viele Anwohner am Zugweg hatten ihre Fenster erleuchtet und liebevoll geschmückt - es war eine tolle Stimmung!

Die Spendenfreudigkeit der Anholter Bevölkerung machte es auch in diesem Jahr möglich, dass alle Kinder reich beschenkt nach Hause gehen konnten. Dafür dankt der Heimatverein ganz herzlich!


Erfolgreiche Ausstellung "Anholter Handwerk und Handel"

Im September und Oktober war im Heimathaus die Ausstellung "Anholter Handwerk und Handel" mit Bildern unseres Mitglieds Bernhard Ernst zu sehen. In den 8oer Jahren des vorigen Jahrhunderts hat er in zahlreichen Bildern Anholter Handwerker und Geschäftsleute bei ihrer Tätigkeit porträtiert. Zunächst waren es die "aussterbenden" Handwerksberufe, die ihn intereseierten. Viele Handwerker, die ihren Beruf eigentlich schon an den Nagel gehängt hatten, haben sich für die Aufnahmen noch einmal richtig ins Zeug gelegt, wie Bernhard Ernst erzählt. Im Laufe der Zeit erweiterte sich die Fotosammlung immer mehr. Die Bilder sind zeitgeschichtliche Dokumente von unschätzbarem Wert.

Viele Anholter nahmen die Gelegenheit wahr, sich noch einmal in alte Zeiten zurück zu versetzen.

Die untenstehenden Bilder zeigen den Messerschmied Georg Schmeink und den Schmied Willi Schmeink bei ihrer Arbeit.


Wetterfest

Auch von dichtem Nebel ließen sich die mehr als 30 Teilnehmer nicht davon abhalten, am 2.Oktober zur letzten diesjährigen Radtour zu stsrten. Aber wie sagt das Sprichwort? "Wenn Engel radeln, lacht der Himmel!" Und so kam es dann auch: Auf der Rückfahrt vom Frühstück bei Beusing-Terhorst schien die schönste Herbstsonne.

Großer Dank galt den nimmermüden Organisatoren der Touren: Theo Achterhoff, Heinz Bent und Toni Tenbensel.

Leider ist jetzt erstmal Winterpause. Aber im nächsten Jahr geht's wieder los! Am 7.Mai 2012 radeln wir wieder!


"Kulturtouristen" in Anholt 

Am 11.September startete die 1.Isselburger Kulturtour durch Isselburg. Die Heimatvereine hatten die Programme in den Ortsteilen koordiniert. Nach Stationen in Werth und Heelden wurden die Teilnehmer - über 100 an der Zahl, die meisten von ihnen mit dem Fahrrad - in Anholt von Mitgliedern der Grenzlandlaienspieler in historischen Kostümen willkommen geheißen. Im Heimathaus wurden sie mit Zwiebelkuchen, den Christel Scheffer in großen Menken buk, und Federweißem bewirtet. Franz Lümen lud zur Besichtigung des Eiskellers ein, und in der St.Pankratiuskirche stand Bernhard Barking wissbegierigen "Touristen" Rede und Antwort. Der Pfarrcäcilienchor erfreute die Besucher mit einigen Liedern  

 


Jahresausflug mit großer Beteiligung

Solch eine große Beteiligung gab es schon Jahre nicht mehr! Theo Gasseling, der die Tour wie immer perfekt geplant hatte, konnte 62 Teilnehmer an Bord der Busse zur Fahrt nach Münster begrüßen.

In Münster wurde die Gruppe von echten Anholter Jungs begrüßt: Rainer Vickermann und Werner Schütt standen bereit, um nach Wunsch durch den Botanischen Garten oder die Innenstadt von Münster zu führen. Nach der Mittagspause gimg's zum Freilichtmuseum Mühlenhof; Frau Freese führte sachkundig und mit viel Humor durch den Museumshof. Besonders interessant waren die Geschichten aus dem täglichen Leben der Landwirte in früherer Zeit.

Beim Abendessen bei Legeland war die einhellige Meinung, dass es ein wunderschöner Ausflug war. Theo Gasseling wurde ermuntert, so weiter zu machen!


Unsere "Handwerker" haben wieder ganze Arbeit geleistet!

Die ehemalige Werkstatt Roes, die zuletzt als Teil des Rathauses gedient hatte, musste im Zuge der Sanierungsarbeiten abgerissen werden. Franz Lümen fand, dass die Sprossenfenster im Erdgeschoss doch ganz gut zum Hof des Heimathauses passen würden. Gedacht - getan. Die Fenster wurden vorsichtig geborgen und mit großem Arbeitseinsatz in den Zwischentrakt zwischen ehemaligem Laden und dem Schlacht-haus eingemauert. Franz mauerte, Theo Achterhoff, Franz Bollwerk, Theo Gasseling und Kurt Istemaas halfen mit. Das Ergebnis(s.Bild): Die Wand sieht aus, als wären dort nie andere Fenster drin gewesen, und der Hof ist schöner als zuvor.

 

 


Mittsommernachtstour

Dunkle Wolken am Himmel, nasse Pfützen auf den Straßen - es sah nicht gut aus für die Mitt-sommernachtswanderung am 18.Juni, die diesmal als Radtour zur Mühle in Voorst führen sollte. Umso mehr freute sich die Vorsitzende Marianne Meyer, als sie trotzdem fast 30 wetterfeste Radler am Start begrüßen konnte. Wohlversehen mit regendichter Kleidung machte man sich auf den Weg - und kam tatsächlich trocken an. Pünktlich zur Ankunft setzte Regen ein. Der Müller Johann Veldhorst führte durch die Mühle, die ein wechselvolles Schicksal durchlebt hat: 1867 erbaut, wurde sie später überwiegend mit Motorkraft betrieben. Im 2.Weltkrieg schon schwer beschädigt, erlitt sie in den fünfziger Jahen weiter Schäden durch Blitzschlag und wurde danach bis auf den Turmstumpf zu-rückgebaut. Die "Stichting Korenmolen Voorst" schaffte es nach mehr als zwölf Jahren Vorbereitung und zweijähriger Bauzeit die Mühle einschließlich Mahltechnik vollständig zu restaurieren. Am 27.November 2010 wurde sie feierlich wieder in Betrieb genommen und ist heute wieder in der Lage, Viehfutter zu mahlen. Nach einem herzlichen Dank an den "Molenaar" machten sich die Teilnehmer auf den Heimweg und kamen - o Wunder! -  wieder trocken im Heimathaus an. Dort saß man noch lange bei Bier und Bockwurst zusammen. 

 

Palmsonntagsumzug

Auch in diesem Jahr richtete der Heimatverein gemeinsam mit der Kirchengemeinde St.Pankratius den traditionellen Palmsonntagsumzug aus. Bei schönstem Frühlingswetter trafen sich die teilnehmenden Kinder mit ihren Eltern und vielen Zuschauern am 17.April auf dem Markt. Bevor Pastor Klaus Winkel die Palmstöcke segnete, erklärte er den Ursprung der Palmsonntagsumzüge. Mit ihnen wird des Einzugs Jesu Christi nach Jerusalem gedacht, wo das Volk ihm zujubelte und Palmenzweige streute.

Vom Markt ging der Umzug, begleitet von einer Bläsergruppe, über  Hohe Straße, Eiermarkt und Wall zur Kirche.

 

                                                                                                                                                                    

Der Nachtwächter zog durch Anholt...

...und 40 Teilnehmer folgten, als Bernhard Barking im historischen Kostüm eines Nachtwächters am 19.März die erste Nachtwanderung durch Anholt mit dem Aussingen der Stunde ("Hört Ihr Leut' und lasst Euch sagen, uns're Uhr hat sieben geschlagen..") am Rathaus begann. Neben Informationen über den Beruf eines Nachtwächters - der noch bis 1922 seines Amtes in Anholt waltete -  gab es Historisches über Anholt und seine Wasserburg und Erzählungen und Anekdoten aus dem Anholter Leben. 

Die Wanderung endete im Heimathaus, wo man noch lange zusammen saß und Geschichten aus alter Zeit wieder aufleben ließ.

 

 

Neue Wohnungen für unsere Vögel 

Heimatverein und NABU-Ortsgruppe Isselburg hatten am 15.Januar zu einer Aktion "Nistkästen basteln" ins Heimathaus eingeladen. Fast 50 Kinder kamen mit ihren Eltern, um unter fachkundiger Anleitung Nistkästen für verschiedene einheimische Vogelarten zu bauen. Kurt Istemaas hatte die Einzelteile vorbereitet, und bewaffnet mit Schrauber und Hammer machten sich die jungen Besucher daran, die Kästen zusammen zu bauen. Gegen eine Kostenbeitrag konnte man die Kästen auch mit nach Hause nehmen, um sie im Garten aufzuhängen. 

Wie Michael Kempkes vom NABU erklärte, werden die Nistkästen für den Erhalt unserer heimischen Vogelwelt immer wichtiger, da in den vergangenen Jahren viele alte Bäume mit natürlichen Aushöhlungen gefällt wurden. Dadurch sind sogar Vogelarten wie der "Allerweltsvogel" Sperling oder auch der Star in ihrem Bestand bedroht.

Die Aktion war ein großer Erfolg für die Ausrichter. Der Heimatverein wird auch weiterhin Veranstaltungen für junge Familien mit Kindern anbieten.

  

 

 


7,65m!

30 frohgemute Wanderer starteten am 22.Januar zur diesjährigen Winterwanderung. Ziel war die "Dicke Anna" im Schievekampswald.

Wie die "Dicke Anna", eine etwa 400 Jahre alte Eiche, zu ihrem Namen kam, erzählt der Volksmaund so: Eines Tages ging ein kleines Mädchen mit ihren Eltern im Wald spazieren. Als es die große Eiche sah, rief es erstaunt aus: "Sieh mal, Mutti, der Baum ist genau so dick wie die Tante Anna bei Opa auf dem Hof!"

Obwohl kein offizielles Naturdenkmal, ist die windgebeugte Eiche doch ein einzigartiger Baum . Vieles hat sie in ihrem Leben gesehen. Zuletzt wurde sie im 2.Weltkrieg von Granatsplittern hart mitgenommen. Der Säge der Holzfäller entging sie, weil ihr Holz für die Furnierherstellung nicht mehr zu gebrauchen ist.

Anlässlich des Besuchs wurde die Dicke Anna wieder einmal vermessen. Stolze 7,65m beträgt der Umfang ihres Stammes 1,5m über dem Erdboden!

Nach der Wanderung gab's im Heimathaus Grünkohl und wärmende Getränke.


Mitgliederversammlung 2011

98 Mitglieder nahmen an der diesjährigen Mitgliederversammlung am 13.März im Pfarrheim am Steinweg teil.

Die Vorsitzende Marianne Meyer begrüßte die Teilnehmer, darunter den Ehrenvorsitzenden Bernhard Barking und die Vertreter der Presse. Sie richtete der Versammlung die Grüße von Hans Tekaat (Voorst,NL) aus, der vor kurzem seinen 90.Geburtstag feiern konnte.

Die Versammlung gedachte der neun im Jahre 2010 verstorbenen Mitglieder, unter ihnen das Ehrenmitglied des Heimatvereins Everhard Onstein.

Der Schriftführer Gerhard Krause erstattete den Jahresbericht 2010 (s. unten), die Kassenwartin Cilly Achterhoff den Kassenbericht 2010. Die Vorsitzende gab einen kurzen Ausblick auf kommende Ereignisse und Aktivitäten.

Dem Vorstand wurde einstimmig Entlastung erteilt.

Im Anschluss an den offiziellen Teil las Dr.Theo Veelken aus einem Bericht über eine Reise nach Anholt vor 200 Jahren vor, und Johann Alofs zeigte Bilder aus der Entstehungszeit des Siedlungsbereichs Stadtbruch. Beide Vorträge stießen auf großes Interesse der Zuhörer.

Für die musikalische Begleitung sorgte in Vertretung von Günter Rösen Hans Boland aus Suderwick.

Das Protokoll der Sitzung sowie den Kassenbericht können unsere Mitglieder beim Schriftführer Dr.Gerhard Krause, Tel.02874-901268, E-Mail krausgr@t-online.de, anfordern.


 

 

Jahresbericht 2010

Am 31.12.2010 hatte der Verein 477 Mitglieder statt 485 Ende 2009. 9 Mitglieder sind 2010 verstorben, 8 haben ihre Mitgliedschaft gekündigt, aber wir konnten uns über 9 Neuanmeldungen freuen..

Auf der Mitgliederversammlung am 21.2.2010 fanden Wahlen zu einigen Vorstandsämtern statt. Seitdem setzt sich der Vorstand wie folgt zusammen:

Marianne Meyer                 Vorsitzende                   )

Fritz Ernst                           2. Vorsitzender              )         geschäftsführender

Cilly Achterhoff                  Kassenwartin                )         Vorstand

Dr.Gerhard Krause          Schriftführer                   )

 

Theo Gasseling                                                        )

Hans Hermann Helmes                                         )

Kurt Istemaas                                                           )         Beisitzer im

Henk Lubbers                                                           )         erweiterten Vorstand

Franz Lümen                                                            )

Alexa Schirrmacher.                                                )

 

Der Vorstand hat mehrere Arbeitskreise eingerichtet, die jeweils von einem Vorstandsmitglied geleitet werden. Der erweiterte Vorstand traf sich zu 12 Sitzungen.  

Schwerpunkte unserer Aktivitäten im vergangenen Jahr waren:

Wenn wir im letzten Jahresbericht feststellen konnten, dass das Heimathaus nach einem Jahr (am 1.Januar 2009 haben wir es bezogen) schon nicht mehr aus unserem Vereinsleben wegzudenken war, so können wir heute sagen: Es ist auch für ganz Anholt zu einer festen Institution geworden. Das liegt einmal an den zahlreichen Veranstaltungen, die wir im Haus durchgeführt haben oder die dort ihren Ausgang genommen haben, zum zweiten aber am Engagement vieler unserer Mitglieder, die zahllose Stunden ihrer Freizeit im Heimathaus verbringen oder uns bei Aktionen unterstützen und dadurch das Heimathaus überall ins Gespräch bringen. Auch durch viele Berichte in der Presse ist das Heimathaus inzwischen bekannt geworden.

Vom 13. bis 16.Mai haben wir Anholter Künstlern die Möglichkeit geboten, ihre Werke im Heimathaus auszustellen. 7 Künstler nahmen das Angebot an; die Resonanz war erfreulich

Immer wieder konnten wir im vergangenen Jahr auch auswärtige Besucher begrüßen, die einen Besuch im Heimathaus zum Ziel gemeinsamer Unternehmungen gewählt hatten. Gäste, die auf Bekannten- oder Verwandtenbesuch in Anholt sind, werden oft gern im Heimathaus vorbeigeführt, und natürlich kommen Anholter, die es in die weite Welt verschlagen hat und die mal wieder in der Heimat sind, bei uns vorbei.

Wir freuen uns über jeden Besuch, auch außerhalb der allgemeinen Öffnungszeiten; rufen Sie einfach einen von den Vorstandsmitgliedern an, um ganz kurzfristig eine Besichtigung zu vereinbaren! Auch über unsere neue Internetseite können Sie Kontakt mit uns aufnehmen. Im Schaufenster an der Hohen Straße finden Sie die Hinweise auf aktuelle Veranstaltungen. Nehmen Sie die Gelegenheit wahr, Ihren Freunden Ihr Haus zu zeigen und dabei auch selbst wieder einmal nachzusehen, was es Neues gibt! Die Freigiebigkeit unserer Mitglieder ist ungebrochen, noch immer erreichen uns viele Sachspenden und Dauerleihgaben, die wir im Wilm Rinck-Zimmer und in den anderen Räumen des Hauses präsentieren.

Erfreulicherweise entwickelt sich das Heimathaus auch zu einem Anziehungspunkt für Kinder und junge Familien. Der Vorstand hat hier einen Schwerpunkt der Vereinsarbeit gesetzt. Besichtigungen durch Schulklassen der Anholter Grundschule gehören fast zum Lehrplan. Wo sonst können Kinder an einer Vielzahl von Ausstellungsstücken im wahrsten Sinn des Wortes be-greifen, mit welchen Gerätschaften das tägliche Leben früher gestaltet wurde? Der Eiskeller stellt unverändert einen Anziehungspunkt dar; er soll in diesem Jahr verschönert werden – Näheres wird noch nicht verraten. Auf der Pfarrkirmes im Juni haben wir alte Kinderspiele gespielt, auch im Zusammenhang mit anderen Veranstaltungen gab es Angebote für Kinder. Am 26.August haben wir Drachen gebaut und vor wenigen Wochen, am 15.Januar hatten wir zusammen mit der NABU-Ortsgruppe zum Nistkästenbasteln eingeladen – die Veranstaltung war ein voller Erfolg. In diesem Jahr werden wir Vogelfutterhäuschen basteln. Über weitere Veranstaltungen und Aktionen für junge Familien mit Kindern denken wir noch nach, z.B. über einen Besuch in dem fossilienreichen Kalksteinbruch in Winterswijk

Seit einigen Jahren wächst eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit den anderen Heimatvereinen in der Stadt Isselburg. Jeder der Ortsteile Isselburgs hat seine eigene Geschichte und seine eigenen Traditionen. Auswärtige Besucher können so innerhalb eines Stadtgebietes mehrere verschiedene Entwicklungslinien im ländlichen Raum erfahren. Die Verknüpfung der Ortsteile ist ein gemeinsames Anliegen der Heimatvereine, das auch der touristischen Entwicklung Isselburgs dient. Als gemeinsame Aktivitäten seien genannt:

·        Die Ausschilderung historischer Rundwege in den Ortsteilen nach einheitlichem Muster. Dafür ist uns eine Förderung durch die Sparkassenstiftung in Aussicht gestellt worden, über die im April entschieden wird. 

·        Am Stadtfest im Ortsteil Isselburg haben die Heimatvereine mit einem gemeinsamen Stand teilgenommen, in dem sie ein gemeinsames Projekt „Geschichte erfahren“ vorstellten.

·        An der Ausarbeitung der von der Stadt geplanten „Kulturtour 2011“ sind alle Heimatvereine beteiligt. Hier sollen die kulturschaffenden Vereine die Möglichkeit erhalten, ihre Aktivitäten vorzustellen.

Durch die Zusammenfassung der Aktivitäten von Heimatverein und „Anholter IG“ (Interessengemeinschaft zur Verschönerung Anholts) in einem Arbeitskreis seit März 2010 ist eine schlagkräftige Truppe entstanden, die sich der Verschönerung des Ortsbildes verschrieben hat. Z.Z. beschäftigt sie sich unter anderem mit Ideen zur Aufwertung des Platzes zwischen Rathaus und Kirche und ist im Gespräch mit der Stadtverwaltung. Durch die Umnutzung des Rathauses und seiner Nebengebäude, die teilweise abgerissen worden sind, ergeben sich hier neue Gestaltungsmöglichkeiten. Als hinderlich erweist sich leider die miserable Finanzlage der Stadt.

Die Pflege des Plattdeutschen ist nach wie vor ein Anliegen des Heimatvereins. In unserer Mitgliederzeitung „de Pann“ sind regelmäßig Artikel in Aanholts Platt zu lesen, meistens Auszüge aus dem unerschöpflichen Vorrat der Schriften von Everhard Onstein. Bernhard Barking hat auch 2010 wieder einige Kinder der 4.Grundschulklasse auf den kreisweiten Plattdeutsch-Lesewettbewerb vorbereitet. Inga Angenendt durfte nach Borken fahren und dort mit 30 anderen Kindern vorlesen.

 

Und nun noch kurz zu einzelnen Veranstaltungen:

Der Veranstaltungsreigen des Jahres 2010 begann mit einer Winterwanderung in den Schlosspark. Mehr als 70 Wanderer folgten den kenntnisreichen und humorvollen Ausführungen von Dr.van Krugten, dem Leiter des Museums der Wasserburg, während sie den Park bis in seine fernsten Ecken durchmaßen.

Anschließend traf man sich im Schlachthaus zum Bratäpfelessen – es wurde eng, aber richtig gemütlich.

Am Palmsonntag lud der Heimatverein die Anholter Kinder zum traditionellen Umzug ein; der große Palmstock des Heimatvereins führte den Zug an.

Von Mai bis Oktober starteten wieder an jedem ersten Sonntag des Monats die beliebten Radtouren mit Weglängen von etwa 40km. Keine der Touren fiel schlechtem Wetter zum Opfer. Wer immer mitgefahren ist, hat sportliche 240km auf dem Fiets zurückgelegt, alle Teilnehmer zusammen brachten es auf 8181km – fast 2000 mehr als im Vorjahr. Alle Achtung!

Bei der Ausrichtung des Frühlingsfestes im Kräutergarten am 3.Juni hat der Vorstand das Organisationsteam unterstützt. Nachdem der ursprünglich geplante Termin am 30.5. wegen Regens abgesagt werden musste, fand das Fest am 3.Juni bei schönstem Wetter statt und zog viele Besucher an.

Die Mittsommernachtswanderung am 27. Juni führte die etwa 30 Teilnehmer zum Haus Peenekamp, dessen Geschichte uns der Besitzer erläuterte.

Auf dem Programm des Jahresausfluges unserer Mitglieder am 8. September standen diesmal die Altstadt von Kempen und Kloster Kamp

Im Rahmen der Aktion „Die Region blüht auf“, für die Mittel aus einem Förderprogramm der Europäischen Union zur Verfügung standen, pflanzten Mitglieder des Heimatvereins im Oktober/November 5.000 Narzissen und 5.000 Krokusse an verschiedenen Stellen im Stadtgebiet.

Die Martinslegende wurde am 10.11. auf der Schneidkuhle vor mehr als 400 staunenden Kindern aufgeführt. Anschließend ging der Laternenzug durch die Innenstadt. Alle Kinder konnten reich beschenkt nach Hause ziehen. Wir bedanken uns auch von hier aus nochmals bei allen Spendern; nur wenige Türen bleiben den Sammlern verschlossen. Natürlich besuchte St.Martin auch in diesem Jahr die Bewohner von Haus Rothkirch und die Patienten des Augustahospitals.

Der Jahreslauf endete mit einem Adventsfest im Heimathaus am 4.und 5.Dezember. Mit einem Rundschreiben hatten wir im Juni unseren Mitgliedern und den Ausstellern mitgeteilt, dass der Heimatverein 2010 keinen Weihnachtsmarkt veranstalten würde. Hauptgrund war, dass wir unseren Mitgliedern das mit dem Markt verbundene finanzielle Risiko nicht mehr zumuten konnten. Auch für 2011 haben wir uns entschlossen, wieder ein Adventsfest im Heimathaus zu veranstalten. Z.Z. deutet sich an, dass der durch Fusion aus Werbegemeinschaft und Verkehrsverein entstandene Verein „Isselburg activ Marketing“ am 1.Advent die Tradition des Weihnachtsmarktes in anderer Form fortführen wird.  

Ein ereignisreiches Jahr liegt hinter uns. Die Wahrnehmung des Heimatvereins hat sich durch Veranstaltungen im Heimathaus und die zahlreichen Presseberichte über unsere Aktivitäten weiter verbessert; der Presse gilt unser  besonderer Dank für die umfangreiche und stets freundliche Berichterstattung.

Was wir getan und erreicht haben, war nur möglich durch die Mithilfe unserer Mitglieder und Freunde. Der Vorstand dankt allen, die uns bei unserer Arbeit unterstützt und selber mit Hand angelegt haben und allen, die uns weiter helfen werden.