Der Heimatverein wurde am 20.Juli 1947 gegründet.
Ziel unserer Arbeit ist es heute wie damals, die Verbundenheit mit der Heimat zu fördern und zu vertiefen. Heimatkunde und Heimatpflege sind daher die Arbeitsschwerpunkte. Überliefertes und Neues soll dabei sinnvoll vereint und weiterentwickelt werden.
Wer in den Veranstaltungskalendern blättert und wer offenen Auges durch Anholt geht, wird allerorten auf die Spuren unserer Tätigkeit stoßen.
Mit unseren Aktivitäten wenden wir uns besonders auch an junge Familien:
Fixpunkte im Anholter Jahreslauf sind der Palmsonntagsumzug der Anholter Kinder; die Mittsommernachtswanderung, der Umzug der Kinder am St. Martinstag im November und der Weihnachtsmarkt vor dem historischen Rathaus. Alles Veranstaltungen, die der Heimatverein organisiert.
Wen fesselt nicht das Geheimnis des Eiskellers? Der Heimatverein hat das historische Bauwerk wieder freigelegt und ist dabei, mit Unterstützung der Stadt und des Kreises seine Geschichte ans Licht zu holen. Wir sehen darin einen Beitrag zur Tourismusförderung, die auch an anderer Stelle im Vordergrund unserer Arbeit steht.
Dabei liegt uns besonders an der Verbindung mit unseren holländischen Nachbarn. Die vielbenutzte Brücke über den Regnieter Bach zwischen Voorst und dem Dwarsefeld ist ein Werk der Heimatvereine Voorst-Bredenbroek und Anholt. Regelmäßig werden Anholter Sehenswürdigkeiten am niederländischen „Open Monumentendag“ in die Fahrtrouten aufgenommen und Besucher von Mitgliedern des Heimatvereins geführt.
Unsere sommerlichen Radtouren an jedem ersten Sonntag im Monat haben eine feste Anhängerschaft, und unsere jährliche Mitgliederversammlung bietet ebenso wie unser Jahresausflug unseren Mitgliedern Gelegenheit, in geselliger Runde Neues über die engere und weitere Heimat zu erfahren.
Anholt soll schöner werden! Viele fleißige Hände arbeiten daran. Der Heimatverein pflegt Blumenrabatten, hält Plätze sauber sorgt für Ruhepunkte auf einem Rundgang. Bänke laden zum Verweilen ein, Informationstafeln geben Erklärungen und Hinweise. Jeder Besucher wird mit einem „Herzlich Willkommen“ begrüßt und mit „Tot ziens“ auf ein baldiges Wiedersehen verabschiedet.
Mitglieder des Heimatvereins sind als Geschichtsforscher tätig und verfassen Schriften über die Anholter Geschichte und Anholter Persönlichkeiten. Die Sprache unserer Heimat, das „Aanholtse Platt“ wird in Kursen für Grundschulkinder gelehrt, um es vor dem Vergessen zu bewahren.
Wir denken weiter: Auch Kurzbesucher, die nicht an einer von uns angebotenen Stadtführungen teilnehmen können, sollen durch Anholt begleitet werden. Wir möchten an den Geburts- oder Wohnhäusern bedeutender Anholter Informationstafeln anbringen, auf denen Leben und Werk der früheren Bewohner geschildert werden.
Nach langjähriger Suche, haben wir seit Januar 2009 gemietete Räume in Anholt, Hohe Straße 10. Es handelt sich um das im Jahre 1947 erbaute Haus des Metzgers Albert Lange. Wir nutzen die Räume im Erdgeschoss des Hauses, die hinteren Räume (früher Schlachthaus u. Räucherkammer) und den kleinen Innenhof. In unserem „Heimathaus“ kommen die Arbeitskreise zu Besprechungen und der Vorstand zu seinen Sitzungen zusammen. Es gibt wechselnde und ständige Ausstellungen. Exponate des Anholter Töpfermeister und Maler Wilhelm Rinck wurden dem Heimatverein gespendet bzw. als Dauerleihgabe zur Verfügung gestellt. Zahlreiche historische Fotografien und von Anholtern gemalte Bilder finden sich in den Räumen. Wertvolle Dokumente (Schriften, Fotos) haben endlich einen adäquaten Platz gefunden. Eine Vielzahl erhaltenswerter Bücher wurde inventarisiert und bereits an einem ersten Büchertag im Herbst 2009 gezeigt.
Helfen Sie uns dabei, unsere Arbeit erfolgreich weiter zu führen und unsere alte Heimat jeden Tag neu zu gestalten!
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Wir freuen uns auf Ihre Fragen und Anregungen zu unserer Arbeit.
E-Mail: krausgr@t-online.de